Licht und Schatten im KrĂĽger Park

Auf Anregung aus der Mitte des Fördervereins wurde nun am neuen Standort der „Gordona“ von Gudrun Krüger am Eingang zum Krüger Park von der Bahnhofstraße her ein Scheinwerfer im Boden von der Gemeinde angebracht, der an die Straßenbeleuchtung angeschlossen ist.

Damit wird dieses eindrucksvolle Kunstwerk auch bei Dunkelheit angestrahlt mit interessanten Licht- und Schattenwirkungen.

Ein weiterer Schritt zur Gestaltung des KrĂĽger Parks.


Hinweis – HAP-Grieshaber-Halle geschlossen -

In den Monaten August und September ist die HAP Grieshaber Halle wegen Modernisierung der Elektroanlagen (LED Beleuchtung Saal) geschlossen.

Deshalb haben wir unsere Ausstellung „HAP Grieshaber und sein christliches Werk“ abgebaut.

Ab Oktober wird eine neue Ausstellung zu sehen sein.


HAP Grieshaber und der Holzschnitt

Ausstellung bei WĂĽrth in KĂĽnzelsau

Die vom Förderverein Eninger Kunstwege über Vöhringer Busreisen ausgeschriebene Ausfahrt zum Museum Würth am 28. April 2018 war mit 31 Teilnehmern gut besucht. Vorsitzender Hermann Walz erläuterte auf der Hinfahrt Aspekte zu der Schau bzw. über den Künstler, sein Leben und seine Frauen. Auf der Rückfahrt informierte die stellvertretende Vorsitzende MarEl Schaefer über die Ziele und Aktivitäten des Vereins. Sie warb bei den Gästen, die „noch“ nicht Mitglied im Förderverein sind, dafür dem Verein beizutreten.

Unter dem Titel „HAP Grieshaber und der Holzschnitt“ waren über 100 Werke des Eninger Künstlers aus der Schaffensperiode 1960 bis 1980 ausgestellt. Bekannte Holzschnitte wie der „Basler Totentanz“ oder der „Osterritt“ waren ebenso vertreten, wie unbekannte Entwürfe und politische Plakate.

In dem hellen, lichtdurchfluteten Betriebsgebäude der Firma Würth kamen die Arbeiten wunderbar zur Geltung. Dokumentarfilme von 1978 und Fotos von Paul Swiridoff von 1970 ergänzten die beeindruckende Schau.

Mit Audioguide konnten die Besucher durch die Ausstellung schlendern und sich an der ausgestellten Kunst erfreuen. Die Cafeteria lud vor Abfahrt zur Stärkung ein.


Aktiv fĂĽr Kunst und Kultur in Eningen

Bericht ĂĽber die Mitgliederversammlung 2018

Der Verein besteht zur Zeit aus 56 Mitgliedern

Vorsitzender Hermann Walz bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Und er bedankte sich ebenfalls bei Eva Hummel für die Pflege des Internets für den Verein, das laufend von ihr ergänzt wird.

Am 06.07.2017 tagte der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats. Der Verein stellte seine kĂĽnftigen Projekte des HAP Grieshaber Rundweges (HAP) und des  Kunst- und Sinnespfades (K&S) und die Gordona betreffend vor, und erhielt UnterstĂĽtzung durch die Gemeinderäte.

HAP Grieshaber Ausstellung in der Grieshaber-Halle

Von November 2017 bis Juni 2018 findet die Ausstellung „Christliche Themen im Werk von HAP Grieshaber“ in Abstimmung mit dem Spendhaus Reutlingen statt. MarEl Schaefer hat diese Ausstellung vermittelt, und es kamen an jedem 1. Sonntag im Monat zwischen 8 und 20 Personen.

Das Foyer ist mit Vitrinen gut ausgestattet und es gibt inzwischen eine neue Beleuchtung im oberen Foyer. Dieses Jahr ist auĂźerdem auch auf der Empore und im Saal eine neue Beleuchtung geplant.

Hermann Walz dankte den Leihgebern fĂĽr die vielen Werke, die ausgestellt werden konnten. Besonderer Dank ging an die Gemeinde, welche die Restaurierung des AuĂźenfrieses der Grieshaber-Halle veranlasst hatte.

Aktivitäten

Am 23.04.2017 fand ein Konzert zum Gedenken von HAP Grieshaber mit Ehrungen des Gesangvereins in der Grieshaber-Halle statt. Dabei wurde durch Eckhard Grebner das Grieshaber-Fries erläutert und die Grieshaber-Ausstellung geöffnet.

Am 6. Mai 2017 fand die Ausfahrt ins Wasserschloss Glatt in Zusammenarbeit mit der VHS statt. Besucht wurde die Ausstellung Riccarda Gohr-Grieshaber und das ehemalige Kloster Bernstein, das nach dem 2. Weltkrieg eine private Kunstschule beherbergte.

Nach der Markierung des Kunst- und Sinnespfades im August 2017 boten Hermann Walz und MarEl Schaefer Abendspaziergänge auf dem HAP Grieshaber Rundweg und dem Kunst- und Sinnespfad (K&S) an. Die Resonanz war sehr gut. Eine Wiederholung in diesem Sommer ist geplant.

Die Planungen für die nächsten Repliken am HAP Grieshaber Rundweg laufen. Die Auftragsvergabe für beide Repliken (Poseidon und Engel) ging an eine Fachfirma.

Der Poseidon wird 2 x 2 m groß unterhalb des Grieshaber Anwesens aufgestellt. Der Engel aus der St. Bonifatius Kirche in Metzingen wird die Originalgröße von 2,20 x 1 m haben. Es ist eine Tafel mit den zwei singenden Engeln auf dem Kreuzbuckel geplant. Die Naturschutzbehörde hat dafür eine Genehmigung erteilt.

Am 16.07.2017 wurde der Pavillon in der Raite durch die Gemeinde ĂĽbergeben und gleichzeitig die Kulturstiftung gegrĂĽndet. Der Verein war mit einem Infostand vertreten.

Die Realisierung des Projekts von Susanne Immer „Zeit entdecken“ im Krüger Park ist im Werden. Unterstützung findet des Projekt durch die Gemeinde, außerdem gingen Spenden der WGV, OEW und Firma Vallon ein.

Die Gordona wurde umgesetzt. Eine Beleuchtung wird noch installiert.

Im Spital gibt es jetzt einen Vereinsraum, der mit Sitzplätzen und Schränken gut ausgestattet ist. Der Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg. Die Resonanz der Eninger Bürger war sehr gut.

Schatzmeister Thomas Niethammer erläuterte die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Edeltraud Willjung und Winfried Baumann haben am 6. Februar 2018 die Kassenprüfung durchgeführt und keine Beanstandungen gehabt.

Annegret Romer ĂĽbernahm die Abstimmung der Entlastung. Die Entlastung fĂĽr Vorstand und Schatzmeister wurde einstimmig erteilt.

Ausblick 2018

Um die Weiterentwicklung des K&S, e Punkt und kunstRaum kĂĽmmern sich MarEl Schaefer und Friedrich Palmer. Die Besucherzahlen und die Resonanz sind sehr gut.

Es haben u.a. auf dem e Punkt ausgestellt Jochen Warth, Britta M.Ischka, Susanne Dohm-Sautter, Susanne Immer, Gudrun KrĂĽger.

Im kunstRaum waren u.a. zu sehen Annemarie Winter und Friedrich Palmer.

Ab Herbst 2018 ist eine Ausstellung mit Werken von Riccarda Gohr-Grieshaber in Zusammenarbeit mit dem Spendhaus geplant.

Eduard Raach Döttinger

Die Gemeinde beabsichtigt den Ankauf der „Liegenden“. Als Standort ist der Park am Türmle vorgesehen. 2019 soll der 100. Geburtstag des Künstlers mit einer großen Ausstellung gefeiert werden.


Modellfoto "Zeit entdecken"

Spenden fĂĽr den Kunst- und Sinnespfad

In diesem Jahr soll von der Reutlinger Künstlerin Susanne Immer eine Metallskulptur mit dem Thema „Zeit entdecken“ im Krüger Park aufgestellt werden.

Der Förderverein sucht Spender und Sponsoren, die helfen sollen, dass im Krüger-Park eine weitere Künstlerin sich präsentieren kann. Nach grundsätzlicher Zustimmung des Verwaltungsausschusses des Gemeinderats, intensiven Kontakten mit der Gemeindeverwaltung und natürlich mit der Künstlerin, steht das Projekt zur Realisierung an.

Wir freuen uns, dass neben der Kreissparkasse Reutlingen (s. Bericht unten) auch weitere Spenden eingegangen sind.

Die Firma Vallon in Eningen hat Ende letzten Jahres einen beachtlichen Betrag zur Verfügung gestellt. Wir danken dafür herzlich und freuen uns über die Unterstützung, lebendige Kunst in Eningen zur Schau stellen zu können.

Auf Anregung von Dr. Barbara Dürr haben wir über Landrat Thomas Reumann angefragt, ob die OEW (Oberschwäbische Elektrizitätswerke) uns einen Beitrag im Rahmen ihrer Kunstförderung genehmigen kann. Es kam eine positive Antwort. Danke an den Landrat und die OEW für eine Spende ebenfalls in beachtlicher Höhe.

Mit weiterer finanzieller UnterstĂĽtzung der Gemeinde Eningen werden wir es schaffen, dass das Kunstwerk realisiert werden kann.

Es handelt sich bei „Zeit entdecken“ um eine runde drehbare Bodenplatte, die aus zwei Metallscheiben mit 100 gelochten Durchbrüchen besteht. Die Plastik wird ca. 2 m hoch werden und mit roter Farbe lackiert. Je nach Sonnenstand und Drehung sind Lichtmuster auf der Bodenplatte und deren Umgebung zu sehen.

Wir wĂĽrden uns freuen, wenn wir weitere Spenden fĂĽr dieses Vorhaben im Rahmen des Kunst- und Sinnespfades erhalten wĂĽrden.


Die Zeit anders wahrnehmen – das fördern der Förderverein Eninger Kunstwege und die Kreissparkasse Reutlingen. Mit einer knallroten, großen Skulptur wird der Rundweg durch Eningen erweitert.

Wie sich Licht und Schatten im Laufe der Zeit verändern – das ist die Botschaft der neuen Skulptur der Künstlerin Susanne Immer, die den Kunst- und Sinnespfad bereichern soll. Mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt die Kreissparkasse Reutlingen den Förderverein Eninger Kunstwege, der den Pfad ins Leben gerufen hat. Mit den Spendengeldern wird das Kunstprojekt nun realisiert. Das Objekt mit dem Titel „Zeit entdecken“ wird eigens für Eningen angefertigt. Die zwei Meter hohe, rote Stahlskulptur ergänzt den Kunst- und Sinnespfad im Krügerpark. Bereits Ende des Jahres ist die Einweihung vorgesehen.

Geplant ist, das Objekt auf einem Sockel zu montieren und den Lauf der Sonne zu zeigen. Durch den drehbaren Untergrund sei es jedem möglich „seine Zeit“ einzustellen, erläutert MarEl Schäfer, stellvertretende Vorsitzende Förderverein Eninger Kunstwege. „Während Sie auf einer Bank sitzen, können Sie beobachten, wie sich die Schatten und Lichtreflexe verändern“, sagt sie. Das Prinzip sei dem einer Sonnenuhr sehr ähnlich. Der Verein und die Künstlerin möchten den Beobachtern damit eine völlig neue Wahrnehmung der Zeit ermöglichen.

„Wir möchten Menschen für die Kunst sensibilisieren“, erzählt Hermann Walz, Vorsitzender Förderverein Eninger Kunstwege. Gerade in einem Ort wie Eningen, die bekannte Künstler hervorgebracht hat. „Diese Gemeinde ist das Tor zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Aber wir wollen etwas schaffen, dass ein Alleinstellungsmerkmal ist.“ Und das haben sie geschafft: der „e Punkt“ vor dem Rathaus ist bereits in der gesamten Gemeinde bekannt und lädt wechselnden Exponaten zu immer neuen Entdeckungen ein. „Eningen ist ein sehr guter Wohnort und wird durch dieses Angebot bereichert“, ist Hansjörg Junger, Leiter der Kreissparkassen-Filiale in Eningen, überzeugt.

Auf dem Bild von links nach rechts:

Hermann Walz, Vorsitzender Förderverein Eninger Kunstwege e. V.

MarEl Schaefer, stellvertretende Vorsitzende Förderverein Eninger Kunstwege e. V.

Hansjörg Junger, Leiter der Kreissparkassen-Filiale in Eningen


MarEl Schaefer und Dr. Barbara Dürr mit den Söhnen der Künstlerin, Julian Krüger und Markus Schwegler.

Gudrun Krüger – Hommage an eine große Künstlerin

Auf dem E – Punkt vor dem Rathaus Eningen wurde am 22. Februar 2018 eine Plastik der Eninger Künstlerin Gudrun Krüger (1922 – 2004) übergeben.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Barbara Dürr begrüßte im Rathaus Foyer die Gäste. Nachdem die Kunst im öffentlichen Raum schon ein paar Mal an diesem Ort gewechselt hat – betrachtet von Bürgern mit Freude, Skepsis oder auch Misstrauen – wie das halt so ist. Sie freute sich, dass dieses Kunstwerk von Gudrun Krüger aufgestellt wurde, die als Künstlerin und Mensch einen hohen Bezug zu Eningen hatte. Ihrer Bedeutung für Eningen wurde jüngst Rechnung getragen, nachdem im Neubaugebiet Wenge eine Straße nach ihr benannt wurde. Sie dankte den Söhnen Julian Krüger und Markus Schwegler, das sie der Gemeinde die Skulptur auf Zeit überlassen haben. Sie dankte auch den Aktiven des Förderverein Eninger Kunstwege für ihr Engagement seit mehreren Jahren.

Das Werk „Aufstrebende Form“ von 1971 setzt mit einer Höhe von über 2 m einen besonderen Akzent. Diese Arbeit war in den siebziger Jahren auf dem Schlossplatz in Stuttgart zu sehen. Sie wird ein halbes Jahr vor dem Rathaus zu sehen sein. Der Anlass ist die Versetzung der Bronzeplastik „Gordona“ vom Calner Platz zum Eingangsbereich des Krüger-Parks, wo nach einer Restaurierung das Werk eindrucksvoll wieder zur Geltung kommt. So sind in einer Blickachse entlang der Eugenstraße beide Werke zu sehen. Gleichzeitig sind im kunstRaum an der Eugenstraße Zeichnungen und Kleinplastiken von ihr zu bewundern.

Gudrun Krüger studierte bei Prof. Alfred Löcher und bei Prof. Otto Baum. 1953 – 1957 war sie in London tätig, Eningen war ihr Wohnsitz als freischaffende Künstlerin. Plastiken aus Stahl und Holz, oft in Farbe gefasst, hat sie geschaffen. Strenge geometrische Formen, pflanzliche Elemente und symbolische Zeichen wie Auge, Stern, Fünfeck und Mond sind Merkmale ihrer Werke.

In Eningen ist von ihr die Plastik “Eichenläubin“ auf dem Schillerplatz zu sehen. Im Treppenhaus des Rathauses II findet man zwei Werke und eine Zeichnung. Zahlreiche Arbeiten von ihr sind im In- und Ausland zu sehen. Vor der Stadtbibliothek in Reutlingen steht zum Beispiel das „Vogelauge“ von 1985.

Die EinfĂĽhrung gab die stellvertretende Vorsitzende des Förderverein MarEl Schaefer. „Wir Eninger sind stolz darauf, dass Gudrun KrĂĽger eine von uns war“ betonte sie. Die „aufstrebende Form“ unterscheide sich deutlich von der „Gordona“. Während die eine zweidimensional ist, erscheint die andere dreidimensional. Sie interpretierte, dass diese „aufstrebende Form“  den Eindruck der starken und festen Verwurzelung und des Stehvermögens macht. Sie lud dazu ein, dass jeder sich seine eigenen Gedanken zu diesem Werk machen kann.

Im kunstRaum sind zwei selten ausgestellte farbige Skulpturen zu sehen. Die „Purpurschlange“ von 1987 und die „Esmeralda“, die sicherlich Interesse wecken. Im Hintergrund Zeichnungen von 1994, die Gudrun Krüger selbst im Rahmen angeordnet hat und die auch dazu dienten, die Hand und die Gelenke geschmeidig zu halten.

Zum Schluss dankte MarEl Schaefer der Gemeinde und der Praxis Bittner-Wysk für ihre Unterstützung. Einen besonderen Dank sprach sie an Bauhofleiter Jens Herold mit seinem Team aus, die das Aufstellen des schwergewichtigen Kunstwerks (rund 100 kg) übernommen hatten. Eva Hummel leistet wertvolle Dienste in der Kunst- und Kulturarbeit der Gemeinde – sie erhielt dafür besonderen Dank.

Sie betonte, dass der Förderverein für neue Mitglieder und Freunde dankbar ist, die mithelfen können, dass die Kunst einen höheren Stellenwert ein Eningen erhält.

Anlässlich der Ausstellung steht im Bürgerbüro der Katalog "Gudrun Krüger" für 5.- € zum Verkauf.


Wir informieren

HAP Grieshaber. Angewandte Kunst

Der Freundeskreis HAP Grieshaber sieht sich in der Pflicht, über bisher noch nicht genügend ausgeleuchtete Seiten des Holzschneiders und Malers zu reflektieren. So gelang es 2014 zusammen mit Herausgeber Prof. Dr. Kurt Femppel – der sich seit Jahren mit den Urheber- und Persönlichkeitsrechten von Grieshaber befasst – das Buch ›HAP Grieshaber. Kunst am Bau‹ zu editieren: Auf 272 Seiten mit 650 Abbildungen rückt das plastische Werk Grieshabes in Texten und Bildmaterialien verstärkt ins Blickfeld.

Erneut ging der Freundeskreis einem Thema nach, das unter der Bezeichnung ›Angewandte Kunst‹ bisher in Verbindung mit HAP Grieshaber weniger definiert war und unter den maĂźgebenden Publikationen ausgespart blieb.  Nach reichlichen Recherchen in den letzten Jahren haben sich die Autoren Kurt Femppel, Catharina Geiselhart und Hermann Pfeiffer mit Warengruppen befasst, die als ›Porzelllan, Keramik, Glas, Textilien und Metall‹ unter seiner Handschrift vom Unikat bis zu limitierten Kunstobjekten und solchen ohne Auflagenbegrenzung benannt sind.

Grieshaber unterwarf sich in seiner Gestaltungsvielfalt keinem Zwang. Was ihm ›unter die Hand‹ kam, belegte er mit Techniken, die weit über den Holzschnitt hinausreichen. (hp)

 

HAP Grieshaber. Angewandte Kunst.
Eine Bestandsaufnahme über die Warengruppen ›Porzellan, Keramik, Glas, Textilien und Metall‹, bei denen der bildnerische Einfluss von HAP Grieshaber zum Tragen kommt. Mit Texten von Kurt Femppel, Catharina Geiselhart und Hermann Pfeiffer.

Herausgeber: Prof. Dr. Kurt Femppel.

Format 22 x 28 cm, ­144 Seiten, 420 Abbildungen, Hardcover, Fadenheftung, bedruckter Umschlag mit dem Bühnen­zwischenvorhang (Ausschnitt), den Grieshaber zum Ballett ›Der Feuervogel‹ von Igor Strawinsky für die Städtischen Bühnen Heidelberg schuf (1960).

ISBN 978-3-939775-59-1.

30.- € (Juli 2017); Auflage 600, davon 50 Expl. (nummeriert von 1 bis 50 und stempelsigniert, 21 x 27,5 cm) als Vorzugsaus­gabe 70.- €, mit Original-Holzschnitt ›HAP Grieshaber: Affenkapelle‹ (1962) auf Japanpapier (bekannt sind von Grieshaber nur 3 Expl. in der Blattgröße 13 x 28 cm).