Allen Mitgliedern des Fördervereins und den Freunden von Kunst und Kultur

wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2021

Der Humor nimmt die Welt hin,

wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern

und zu belehren, sondern

mit Weisheit zu ertragen

Charles Dickens


Arche Achalm auf dem HAP Grieshaber Weg

Kurz vor dem „Kreuzbuckel“ mit Blick auf den Achalmgipfel steht nun die Station mit einem von HAP Grieshaber gestalteten siebzig Malbriefe an Margarete Hannsmann, seiner Freundin und Muse.

Der Brief, datiert vom 26.1.1968 ist als Gouache mit Kreide ausgeführt. In Sütterlinsschrift ist zu lesen „ ach Wieslein wo hangest du bald“. Dieser Satz ist verständlich, weil Grieshaber im November 1967 seine Schulter zertrümmerte beim Versuch seine Islandstute Svenia einzufangen. Drei Monate musste er in der Tübinger Uniklinik verbringen, eine Geduldsprobe für diesen umtriebigen Mann.

Dass er sich an und auf der Achalm zu Hause und geborgen fĂĽhlte ist bekannt.

Wir haben als Beispiel für seine Liebe zu seinem Refugium ( im Volksmund Hüttenwerke genannt) diese lebendige Darstellung seiner Arche ausgewählt, in der alle seine Tiere und seine Liebe abgebildet sind. Es zeigt, dass er als Maler genauso genial wie als Holzschneider war.

Ergänzend suchten wir ein Gedicht von Margarete Hannsmann für die Rückseite aus mit dem Titel „Achalm 1“.

„Dein Schoß verwandelt die Bäume der Welt…………….“ So beginnt es und ist eine einzige Liebeserklärung zu diesem Berg. Es lohnt sich diesen Text in Ruhe zu lesen.

Unsere Werbefirma pixelgurus hat zugesagt, die Rahmen für die vier neu aufgestellten Repliken und die Informationstafeln, sobald als möglich anzubringen. Gegenwärtig wirken die Tafeln etwas nüchtern und unfertig.

hw


Pressemitteilung vom 25.11 2020

 

Die verschlossene AdventstĂĽr

Vor wenigen Tagen wurde eine ungewöhnliche Türe auf dem ePunkt aufgestellt, gestaltet und realisiert von unseren künstlerisch tätigen Mitgliedern MarEl Schaefer und Friedrich Palmer.

Sie symbolisiert den Kummer der Menschen und der KĂĽnstler in der Gesellschaft, verursacht durch die Corona Pandemie.

Sie stellt mit der Aufschrift „sorry“ – zu deutsch „es tut uns leid“ das Bedauern dar, das durch die Isolierung der Menschen und gesellschaftlichen Gruppen wirklich ein Leid darstellt.

Wir haben zwar die Mendien, die aktiv und passiv Kontakt herstellen, aber es ersetzt nicht den direkten Kontakt der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die verschlossene Tür soll auffordern, in der Adventszeit nachzudenken und über persönliches Gespräch auf Distanz, Telefon oder anderen Medien dem anderen zuzuhören und zu versuchen, seine Gedanken zu verstehen.

Dann geht eine unsichtbare Tür auf und der Sinn des Adventsliedes „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ wird so verstehbar.

So können wir diese Lebenskrise bewältigen und hoffnungsfroh in das Jahr 2021 blicken, auch wenn die Adventstür geschlossen ist.

hw


 

KunstRaum mit neuer Ausstellung

Bis im kommenden Febraur eine weitere KĂĽnstlerin auf dem E Punkt und im KunstRaum ausstellt, hat unser Mitglied MarEl Schaefer interessante Glasarbeiten im Schaufenster in der EugenstraĂźe ausgestellt. Sie wirken leicht und hell. Es lohnt sich, dort zu verweilen.

 

 

KĂĽnstlerportrait

 

Wir stellen MarEl Schaefer im Rahmen der Gruppe Eninger KĂĽnstler vor, zu deren 
GrĂĽndungsmitgliedern sie gehört. Diese Gruppe veranstaltet alle zwei Jahre Kunstaktionen 
fĂĽr Kunstinteressierte an weniger bekannten Orten in und um Eningen. 

MarEl Schaefer ist Wahleningerin. Sie arbeitet vor allem mit Glas und Installationen. Die fĂĽnf  Stelen „Sichtweisen“ mit optischen Einrichtungen im KrĂĽgerpark gehören zu ihren Werken.   Im Eninger Kulturleben engagiert sie sich seit vielen Jahren. Als stellvertretende Vorsitzende  des Eninger Kunstwegevereins stellt sie den BĂĽrgern regelmäßig auf dem Eninger Punkt 
aktuelle Werke von lebenden KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstlern aus der Region vor. 

MarEl Schaefer ist aber auch in Reutlingen und Umgebung mit Ausstellungen immer wieder  präsent. 

 

 

Installation nach einem Gedicht aus Goethes West-östlichen Diwan 09/2019
Glasarbeit „Albimpression“ 10/2019