Pressemitteilung vom 6.4.2022

Erfolgreicher Auftakt

Der erste ├ľffnungstag der Kunstausstellung im oberen Foyer der HAP Grieshaber Halle mit dem Titel

ÔÇ× Alblandschaften - Klaus Herzer und HAP Grieshaber im DialogÔÇť

verzeichnete  mit ├╝ber 70 Besuchern einen guten Auftakt der bis Dezember ge├Âffneten Ausstellung.

Gleichzeitig bot der Kunstmarkt im Foyer mit Holzschnitten, Kunstdrucken und Kunstb├╝chern eine Vielfalt, die gerne genutzt wurde. Der Erl├Âs kommt der Arbeit des F├Ârdervereins zugute.

Die Schw├Ąbische Alb ÔÇô Inspiration f├╝r beide K├╝nstler, aber in sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen, ergab einen ├╝berraschenden Spannungsbogen.

Die n├Ąchste ├ľffnung ist am Sonntag 1. Mai von 14 ÔÇô 17 Uhr geplant.

hw



>Alblandschaften: Klaus Herzer im Dialog mit HAP Grieshaber<

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Holzschnitte, die sich bei dem ├ľschinger K├╝nstler Klaus Herzer (geb. 1932) mit der Schw├Ąbischen Alb befassen, dominieren in der vom ersten Sonntag im April beginnenden Ausstellung auf der Empore  der HAP-Grieshaber-Halle. Ob sich Herzer bei diesen aus den 70er- und 80er-Jahren stammenden Holzdrucken vertiefte Gedanken machte, bleibt offen. Jedenfalls sind es Begegnungen zwischen N├Ąhe und Ferne: Landschaften ÔÇĺ bedrohte; kultivierte; H├Âhen, in denen Subventionen stecken; W├Ąlder, die es zu forsten gilt; Wiesen, die versteppen, da der Schnitt der Sensen zu kostspielig; ├äcker, die viel Schwei├č treiben. Herzer kennt den b├Ąuerlichen Umtrieb und setzt sich in seinen landschaftsbezogenen Werken f├╝r den Fortbestand ein ÔÇĺ Reservate, die aller Kreatur Erholung g├Ânnen.

Unter diesem Gesichtspunkt reihen sich die rund ein Dutzend Bilder in der Ausstellung: Da stehen vereinzelte B├Ąume am Wegrain, die mit einer gleichgestellten, bewachsenen Bergkuppe harmonieren. Und wer von ├ľschingen zur vorgelagerten Hochebene strebt, der muss keine Kletterk├╝nste vollbringen. Die Holzwege des K├╝nstlers bleiben ├╝berschaubar: Im Schauen erlebt man organischen Aufbau, wo die Berge als intensivierte Farbzone den Horizont entlangziehen. Zwischen Himmel und Erde gibt es keine un├╝berwindlichen Gr├Ąben. Der Holzschnitt des Klaus Herzer hat viele Gesichter. Sie entstammen weniger ausgepr├Ągten Schnitten, vielmehr sind es Holzdrucke eines versierten Kunstdruckers.

Die Klaus Herzer gegen├╝bergestellten Arbeiten von HAP Grieshaber (1909ÔÇĺ1981) entstammen dem Bestand der Gemeinde Eningen. Holzschnitte, die vorwiegend zwischen 1960 bis 1970 entstanden. Den Auftakt machen zwei lineare Holzschnitte aus dem Buch  ÔÇ║The Swabian AlbÔÇ╣ (1936/37). Wolfgang Ostberg, der fr├╝here Kulturamtsleiter der Stadt Reutlingen, hat Grieshabers Bezug zur Schw├Ąbischen Alb in dem Herzer-Katalog zur Ausstellung in der Eingangshalle der Stadt Reutlingen Ende 1982 zusammengefasst:

┬╗Da sind die winterlichen kargen Holzschnitt-Szenen nach dem Kriege, die fast skizzenhaften Bl├Ątter mit den Holzf├Ąllern, den Kartoffellesern und der erb├Ąrmlichen Katze im Schnee ... Diese Alb ist bald schon bev├Âlkert von Paaren. Und Pan k├╝ndet vom Gro├čen Mittag. Denn die Kuppen der Alb sind f├╝r Grieshaber zugleich auch die sanften H├╝gel Griechenlands. Pr├Ąchtige Darstellungen k├╝ndigen sich an, die in den Bl├Ąttern der sechziger Jahre ├╝berw├Ąltigende k├╝nstlerische Wirklichkeit werden. Von der Rauhen Alb und der Wacholderalb etwa des ÔÇ║OsterrittsÔÇ╣ aber ist es nur ein Schritt zur Wacholderalb des ÔÇ║Engels der GeschichteÔÇ╣, wo die intensive Naturempfindung im Gedanken des Naturschutzes ├╝bergangslos eine zwingende Fortsetzung findet.┬ź

Ostberg kommt zu einer interessanten Schlussbemerkung, als er aus der von Alfred Hagenlocher heraus-gegebenen Publikation ÔÇ║Das Landschaftsbild der Schw├Ąbischen AlbÔÇ╣ (1980) zitiert: Es sei nun etwas ┬╗verst├Ąndlicher, weshalb Hagenlocher gerade Grieshaber und Herzer als einzige Repr├Ąsentanten der Gattung Holzschnitt aufgenommen hat. Aus der gemeinsam innigen Verbundenheit mit der identischen heimatlichen Landschaft kommen Grieshaber und Herzer doch zu v├Âllig verschiedenen Ergebnissen, wobei der Wert und die Eigenst├Ąndigkeit des Herzerschen Schaffens gerade in diesem Kontrast besonders deutlich wird: Auch er befindet sich auf einem ├Ąu├čerst ergiebigen Holzweg.┬ź

Der F├Ârderverein Eninger Kunstwege als Veranstalter der Ausstellung ÔÇ║Alblandschaften. Klaus Herzer im Dialog mit HAP GrieshaberÔÇ╣ verdient mit dieser Pr├Ąsentation in der Gegen├╝berstellung zweier exponierter K├╝nstler besondere Anerkennung. Ge├Âffnet auf der Empore in der HAP-Grieshaber-Halle in Eningen jeweils am ersten Sonntag der Monate April bis Dezember (14 bis 17 Uhr). www.kunstwege-eningen.de          Hermann Pfeiffer


Unsere neue Sonderausstellung startet

am 3. April 2022, 14-17 Uhr.

Sie sind herzlich eingeladen!


Pressemitteilung vom 15.3.2022

 

Ausstellung Riccarda Gregor-Grieshaber beendet

Als im Jahr 2016 die Ausstellung im Wasserschlo├č Glatt mit dem Titel ÔÇ×Riccarda ÔÇô Die vergessene Malerin von BernsteinÔÇť stattfand, war die Resonanz bei dem kunstinteressierten Publikum gro├č. Viele Werke aus dem Bestand des Kunstmuseums Spendhaus Reutlingen waren zu sehen. Dr. Ralf Gottschlich schrieb eine hervorragende Abhandlung in dem vom Landkreis Rottweil herausgegebenen Katalog.

Die W├╝rdigung der zweiten Ehefrau von HAP Grieshaber war f├╝r den F├Ârderverein eine selbst gestellte Aufgabe. Bereits im Jahr 2019 begannen die Vorbereitungen f├╝r eine Ausstellung im oberen Foyer der HAP Grieshaber Halle.

Hermann Pfeiffer und Dr. Kurt Femppel sorgten f├╝r Leihgaben aus der Familie und von Sammlern.

Und dann kam die Corona Pandemie Anfang 2020 und die Vorbereitungen stockten.

Im April 2021 konnte dann endlich die Ausstellung aufgebaut und aber nicht ge├Âffnet werden. Auf Anregung von Ramona Mathes wurde ein Video als ÔÇ×virtueller RundgangÔÇť gedreht und in das Netz gestellt. Das Video finden Sie auf der Plattform ÔÇ×you tubeÔÇť im Internet.

Bemerkenswert war auch im August die Lesung von Monika Hunze aus B├╝chern von Riccarda sowie die musikalische Umrahmung von Adelinde Bohn.

Mit Kontrollen und Einschr├Ąnkungen, sowie ehrenamtlichen Aufsichtskr├Ąften war es m├Âglich, die Ausstellung ab Juni 2021 bis M├Ąrz 2022 zu ├Âffnen.

Das Interesse an ihrer Biographie und ihrem vielseitigen Werk war gro├č, so da├č der F├Ârderverein an den ├ľffnungstagen zwischen 20 und 60 Besuchern z├Ąhlen konnte.

Herzlichen Dank an dieser Stelle den Leihgebern und den Helfern, den Presseorganen sowie dem Kulturamt der Gemeinde f├╝r die aktive Unterst├╝tzun


F├Ârderverein Eninger Kunstwege E.V.

Pressemitteilung 15.2.22

 

Station 14 auf dem HAP-Grieshaber-Weg

1. Mai 1978

Die letzte Station ist politischer Natur. Dieser Holzschnitt wurde als Plakat im Offsetdruck publiziert und von der Industriegewerkschaft Druck und Papier in Berlin bei der Mai Demonstration mitgetragen.

Die Drucke mit dem Leitspruch ÔÇ×Recht auf Arbeit, Recht auf KulturÔÇť wurde von der studentischen Jugend mit Begeisterung aufgenommen.

In diesem Jahr waren in der Metall- und Druckindustrie tarifliche Arbeitsk├Ąmpfe. Grieshaber wies in Holzschnitten, Plakaten, Ausstellungskatalogen und B├╝chern auf den technischen Wandel und die in Schwierigkeiten gekommenen Berufsgruppen hin.

Um zu zeigen, wie er gearbeitet ist, haben wir den Entwurf zum Plakat auf der Stra├čenseite ÔÇ×im H├ÂrnleÔÇť angebracht, w├Ąhrend das Plakat Richtung Robert-Koch-Stra├če zeigt.

hw


Eninger Nachrichten 18.02.2022

Die Kraft der Natur...

Auftaktveranstaltung zum 100. Geburtstag der Eninger Bildhauerin Gudrun Kr├╝ger auf dem Rathausvorplatz

Au├čer Frage stand bei den Vorgespr├Ąchen mit den S├Âhnen der Eninger Bildhauerin, Julian Kr├╝ger und Markus Schwegler, dass die Arbeit ÔÇ×QuellÔÇť vor dem Rathaus zum Gedenkjahr anl├Ąsslich des 100. Geburtstages, einen ehrw├╝rdigen Platz erhalten soll.

Beinahe sinnbildlich f├╝r die anderen Arbeiten Gudrun Kr├╝gers scheint besonders der ÔÇ×QuellÔÇť f├╝r den Ursprung des Lebens und die Kraft der Natur zu stehen, die unerm├╝dlich neues Leben in vielf├Ąltigster Form hervorbringt und Inspirationsquelle f├╝r Gudrun Kr├╝gers Schaffen war. Dazu passend sollte die Figur schmal, weiblich vom ePunkt aus gen Himmel streben und gemeinsam mit dem ÔÇ×QuellÔÇť die Spannbreite des Gesamtoeuvres zwischen knospenartigem Erbl├╝hen und Wachstum aufzeigen.

Beide, vor Lebensenergie strotzenden, Gro├čskulpturen lockten am vergangenen Freitag trotz K├Ąlte beinahe 60 Besucher zum Geburtstag der K├╝nstlerin auf den Rathausvorplatz. Die Gemeindeverwaltung lud zum k├╝nstlerischen Austausch und Musik ein und war sehr erfreut ├╝ber den gro├čen Zuspruch aus der Bev├Âlkerung.

Annegret Romer begr├╝├čte als stellvertretende B├╝rgermeisterin die Familie der K├╝nstlerin, alle Freunde der Kunst und Spezialisten aus der Region und erz├Ąhlte zun├Ąchst von ihrer Begegnung mit Gudrun Kr├╝ger bei einer Rathausausstellung in den 90ern. Ruhig, freundlich, bescheiden und zug├Ąnglich beschreibt sie die K├╝nstlerin, die der Pfullinger Familie Burkhardt entsprang und die meiste Zeit ihres Lebens in Eningen verbrachte. Hier zog sie zwei S├Âhne gro├č und erfreute sich neben ihrer Arbeit als K├╝nstlerin am Familienleben.

Neben HAP Grieshaber und anderen K├╝nsterInnen aus Eningen reiht sie sich in unsere K├╝nstlergemeinde ein, so Romer, und bereichert mit ihrem Werk auf ganz besondere, einzigartige Weise die Achalmgemeinde. Unverkennbar und in eigener Formsprache ├╝berzeugt sie und ergreift die Betrachter unwillk├╝rlich.

So auch die K├╝nstlerin und stellvertretende Vorsitzende des F├Ârdervereins Eninger Kunstwege MarEl Schaefer, die nach ihrer Ankunft in Eningen sogleich ergriffen war vom Werk Gudrun Kr├╝gers und pers├Ânlichen Kontakt suchte. Der Kontakt lebte auf und MarEl Schaefer f├╝hlte sich sodann berufen sich f├╝r den Erhalt des Werks der K├╝nstlerin nach ihrem Tod einzusetzen.

Am Freitag f├╝hrte sie durch den Abend und betonte in Ihrer Ansprache, dass Kr├╝ger, mit der Wahl des Fachs Bildhauerei, in eine M├Ąnnerdom├Ąne eindrang und dies mit Bravour meisterte. Besonders aufmerksam wurde das Publikum als die S├Âhne Julian Kr├╝ger und Markus Schwegler, als auch der Enkel Paul Schwegler ans Mikrophon traten. Auf die Fragen von MarEl Schaefer antworteten die S├Âhne offen und berichteten ├╝ber die Rolle Kr├╝gers als Mutter. Neben Schulaufgaben und Essen kochen war es, so Julian Kr├╝ger, ihre Berufung den S├Âhnen ihre Liebe zur Natur weiterzugeben und auch hierin bewies sie, laut Markus Schwegler, ein gutes H├Ąndchen. Als G├Ąrtner und Geo├Âkologe bestreiten sie ihren Lebensunterhalt und f├╝hlen sich durch den Bezug zur Natur im Beruf und durch das naturverbundene Werk, der Mutter auch nach dem Tode sehr nah.

Dies konnten vor allem die Besucher der Atelierf├╝hrungen am Samstag sp├╝ren, als sie von den Br├╝dern durch den Garten und das Atelier gef├╝hrt wurden. Beeindruckt sogen sie die sehr pers├Ânlichen Ausf├╝hrungen der Br├╝der in sich auf und sp├╝rten in den R├Ąumlichkeiten die Agilit├Ąt der Bildhauerin. Zahlreiche Modelle, Zeichnungen, Kartonagen und Gro├čskulpturen standen neben Werkzeugen, Materialien und Dokumenten f├╝r die G├Ąste bereit. ├äu├čerst beeindruckend auch die ÔÇ×AchalmkeramikÔÇť, die Gudrun Kr├╝ger mit 5 Angestellten in den 50er Jahren zum Lebensunterhalt erschaffen hat und bereits am Freitagbend in MarEl Schaefers Ausf├╝hrungen hervorgehoben wurde.

Nach einem musikalischen Gru├č aus Lateinamerika von LaJazza aus T├╝bingen mit Dorothea T├╝binger am Saxofon und Joni Tauscher an der Gitarre am Eingangsportal des Rathauses konnten die G├Ąste am Freitag die Abendk├╝hle beinahe vergessen und lauschten weiter den Ausf├╝hrungen Schaefers, die sich fortan dem Thema der geometrischen Formfindung der K├╝nstlerin widmete.

ÔÇ×Vom frei Modellierten zum geordnet GeometrischenÔÇť, diese Spannung im Werk Kr├╝gers greift auch der Titel ÔÇ×Ordnung und FreigeistÔÇť f├╝r die Ausstellung im Rathaus auf. Diese soll am 8. April zum ersten Mal gezeigt werden und widmet sich dem Thema des Herantastens und Findens einer ganz eigenen Formsprache. Anhand von Modellen und Vorarbeiten soll dies verbildlicht werden und zudem Einblick in die Pers├Ânlichkeit und den Mensch Gudrun Kr├╝ger gegeben werden.

Hierzu und zu weiteren Veranstaltungen im Gedenkjahr f├╝r Gudrun Kr├╝ger l├Ądt die Gemeinde und der F├Ârderverein herzlich ein.

N├Ąhere Infos auf der Eninger Homepage oder unter 0121-8921250

Bitte beachten Sie:

Eine telefonische Anmeldung zu allen Veranstaltungen ist aufgrund der Corona Bestimmungen erforderlich!


Eninger Nachrichten vom 11. Februrar 2022

Ordnung und Freigeist

Gudrun Kr├╝ger ÔÇô Frau, Bildhauerin und Mutter

11.-12. Februar

Veranstaltungswochenende zu 100 Jahre Gudrun Kr├╝ger

Die Vorfreude steigt und wahrscheinlich erhalten Sie kurz vor der Auftaktveranstaltung zu Gudrun Kr├╝gers Geburtstag, Freitag 18.00 Uhr, die Eninger Nachrichten. Zwei Skulpturen wurden in der vergangenen Woche installiert, damit am Geburtstag der K├╝nstlerin Erinnerungsst├╝cke pr├Ąsentiert werden k├Ânnen und mit einer kleinen Feierlichkeit gedacht werden kann. Falls sie dabei sein m├Âchten k├Ânnen Sie sich unter 07121-8921250 auch ganz kurzfristig noch anmelden. Ein paar wenige Pl├Ątze sind noch frei. Gemeinsam mit den Besuchern freuen wir uns auf ein Kennenlernen der S├Âhne und Enkel, auf besondere Gro├čskulpturen der K├╝nstlerin auf dem Platz mit musikalischer Umrahmung.  MarEl Schaefer vom F├Ârderverein wird durchs Programm geleiten.

Am Samstag wird die erste, bereits nach wenigen Tagen ausgebuchte, Atelierf├╝hrung stattfinden, welche durch weitere F├╝hrungen ├╝bers Jahr verteilt, erg├Ąnzt wird.

Hierbei kommen Sie, in den Schaffensr├Ąumen der Bildhauerin, auf Tuchf├╝hlung mit vielen bedeutenden Arbeiten und erfahren von den S├Âhnen und dem Enkel mehr ├╝ber die Arbeitsst├Ątte, ├╝ber Zeit- und Ortsgeschichte einer Frau zwischen Kunst und Familie, zwischen politischer Bedr├Ąngnis und freigeistlichem Drang.

(Anmeldung f├╝r beide Veranstaltungen unter 07121-8921250, 2G und FFP2-Maske erforderlich)

Unter dem Titel ÔÇ×Ordnung und FreigeistÔÇť schlie├čt sich im April eine Sonderausstellung im Rathaus an. Hier erf├Ąhrt das Publikum mehr ├╝ber die Person Kr├╝ger und ihre Arbeitsweise und erh├Ąlt einen ├ťberblick ├╝ber ihre Schaffensperioden. Martina K├Âser-Rudolph, ehemalige stellvertretende Leiterin des Kunstmuseums Reutlingen, wird die kunsthistorische Einf├╝hrung ins Werk ├╝bernehmen. Sie kannte die K├╝nstlerin pers├Ânlich und nimmt sich daher dieser Aufgabe sehr gerne an. 

Herzlich eingeladen sei an dieser Stelle zur Vernissage am 8. April 2022 um 19.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz (Anmeldung erforderlich), aber auch zu weiteren F├╝hrungen ├╝bers Jahr verteilt, die in unterschiedlicher Form zur Rathausausstellung, in die Gemeindeb├╝cherei, ins Atelier oder ├╝ber den Kunst- und Sinnespfad f├╝hren. Ein Begleitheft zum Kr├╝gerjahr mit konkretem Programmablauf und kunsthistorischem Beitrag von Dr. Marc Gundel, Direktor der St├Ądtischen Museen Heilbronn, wird ab Februar erscheinen.

Hierin sind zudem n├Ąhere Informationen zu einem Kooperationsprojekt des Reutlinger Kunstmuseums und der Stadtbibliothek Reutlingen zu finden. Die fahrbare Druckerei, mit Kerstin Rilling aus der Kunstvermittlung, wird sich der bekannten Gro├čskulptur ÔÇ×VogelaugeÔÇť vor der Bibliothek annehmen und l├Ądt am 16. Juli ab 11.00 Uhr alle ein, die gerne selbst Hand anlegen und sich in k├╝nstlerische Prozesse lebhaft hineindenken m├Âchten.

Eine Ausstellung zu den Kartonagen der K├╝nstlerin und einer Gro├čskulptur wird die B├╝cherei in Eningen pr├Ąsentieren und f├╝r Kinder einen Zeichenkurs anbieten, der von MarEl Schaefer vom F├Ârderverein Eninger Kunstwege begleitet wird. MarEl Schaefer kannte die K├╝nstlerin pers├Ânlich und freut sich die Kinder lebhaft auf eine Reise in den Urwald zu begleiten und im Anschluss einen Besuch im Atelier zu begleiten.

Doch nicht nur f├╝r die kleinen G├Ąste wird MarEl Schaefer aktiv sein, neben dem Zeichenkurs wird sie zudem das Interview am 11. Februar begleiten und die F├╝hrung am 03. Juli ├╝bernehmen. Hierf├╝r an dieser Stelle ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r die weitreichende Unterst├╝tzung.

Dank gilt zudem dem F├Ârderverein Eninger Kunstwege, der sich kurzfristig entschieden hat einen Beitrag zum Gudrun-Kr├╝ger-Jahr in Form einer Lesung zu leisten. Diese soll am 4. Dezember 2022 stattfinden und wir freuen uns auf Texte um und zu Gudrun Kr├╝ger.

F├╝r alle geplanten Veranstaltungen gelten die g├╝ltigen Corona-Regelungen und wir m├Âchten Sie daher bitten, allen Informationen zu Terminen, etwaigen Anmeldeverfahren jeweils kurz vorher aus der Presse, der Eninger Homepage oder ├╝ber unsere Festschrift abzurufen.

Anmeldung und n├Ąhere Informationen zum Kr├╝gerjahr unter 07121-8921250


F├Ârderverein Eninger Kunstwege e.V.

Pressemitteilung vom 6.2.2022

Station 13 auf dem HAP Grieshaber Weg

Die Liebe ist ein Hemd aus Feuer

ÔÇ×Und wenn ich eigentlich ein alter Liebender bin, so bin ich doch dankbar, da├č wir das nochmals passiert ist, Paare machen zu k├ÂnnenÔÇť ÔÇôso der K├╝nstler im Jahr 1977, vier Jahre vor seinem Tod.

Er illustrierte einen Gedichtzyklus eines t├╝rkischen Dichters, der diesen Titel trug. 13 verschiedene Holzschnitte sind damals entstanden und zwar in schwarz und blau.

Deshalb haben wir uns entschlossen, zwei verschiedene Repliken an der Station 13 im ÔÇ×H├Ârnle ParkÔÇť zu realisieren.

hw


F├Ârderverein Eninger Kunstwege e.V.

Pressemitteilung vom 31.1.2022

Drucken ist ein Abenteuer

Direkt neben dem ehemaligen Grieshaber Haus am Hang der Achalm im Gewand Merat steht seit kurzem eine weitere Replik mit einem Bekenntnis von HAP Grieshaber f├╝r die Kunst des Holzschnitts.

1978 appellierte er auf seine Art f├╝r das Drucken und gegen das ÔÇ×Gesetz des ComputersÔÇť.

Ein Engel ├╝berreicht den Menschen Sonnenmotive, als Zeichen eines erfolgreichen Schaffens.

hw


Informationstafel f├╝r den HAP Grieshaber Weg

Die Informationstafel auf dem Parkplatz vor der Grieshaber Halle steht und informiert G├Ąste und Spazierg├Ąnger ├╝ber den Verlauf des Wegs. Erg├Ąnzende Texte geben Auskunft ├╝ber den F├Ârderverein und ├╝ber den K├╝nstler.

Wir danken Hermann Pfeiffer und Ramona Mathes vom Kulturamt sowie den Werbespezialisten "Pixelgurus" f├╝r die gelungene Ausf├╝hrung.


HWP Diedenhofen ÔÇ×The Red DancerÔÇť

 Sommer, Sonne satt und s├╝dliches Flair auf dem ePunkt

 Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite und bescherte den Besuchern der ePunkt Einweihung im September Sommerlaune, Kunstgenuss und s├╝dliches Flair in einem. Kunstgenuss gab es sogar in doppeltem Sinne, denn nicht nur HWP Diedenhofen pr├Ąsentierte seine Arbeiten auf dem ePunkt und im Kunstraum, auch gab es feurig roten Flamencotanz von Annette Brenner begleitet von Philip Reinhardt an der Gitarre.

ÔÇ×The Red DancerÔÇť, so hei├čt die Skulptur, die seither auf dem ePunkt pr├Ąsentiert wird und welche nach der eigens entwickelten Formsprache Diedenhofens, der ÔÇ×BrainfruitsÔÇť, gestaltet wurde. Im Interview mit MarEl Schaefer vom F├Ârderverein Eninger Kunstwege erkl├Ąrte der K├╝nstler, dass ihn die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Gehirn, zu neuer Formsprache verholfen hatte.  Eher zuf├Ąllig sei er bei einer befreundeten Pathologin gewesen und darauf gesto├čen. Nachdem Diedenhofen das Gehirn in ├ťbergr├Â├če aus Holz herausgearbeitet hatte und Farbe ins Spiel brachte, vielen ihm die neuen Formelemente, mit denen er arbeiten wollte, direkt ins Auge. Und so waren sie geboren die ÔÇ×Denkfr├╝chteÔÇť, die ÔÇ×BrainfruitsÔÇť. Aus dieser Formsprache heraus sei nun auch ÔÇ×The Red DancerÔÇť entstanden und daraus auch die Assoziation mit der T├Ąnzerin.

Die Figur steht noch bis Ende Januar auf dem ePunkt und es lohnt sich noch einmal vorbeizuschauen. Weitere Arbeiten Diedenhofens stehen zudem im Fenster des Kunstraums in der Eugenstra├če. Bei Interesse zum Erwerb melden Sie sich auf dem Kulturamt unter 07121-8921250.

Wir danken Herrn Diedenhofen f├╝r die Leihgaben und w├╝nschen viel Erfolg weiterhin.

Gudrun-Kr├╝ger-Jahr

Im Februar wird die Plattform ein Jahr lang f├╝r Gudrun Kr├╝ger freigehalten. Die Eninger K├╝nstlerin w├Ąre im Februar 100 Jahre alt geworden und die Gemeinde in ZUsammenarbeit mit dem F├Ârderverein wird ihr mit dieser Ausstellung auf dem ePunkt und weiteren Veranstaltungen ├╝ber das Jahr 2022 gedenken und alle Interessierten sind schon heute herzlich eingeladen. Die Auftaktveranstaltung zum Kr├╝gerjahr mit Interview der Familie wird am 11. Februar 2022 um 18 Uhr gemeinsam mit dem F├Ârderverein Eninger Kunstwege auf dem Rathausvorplatz stattfinden.

Wir freuen uns Sie begr├╝├čen zu d├╝rfen.

Im Februar wird zudem eine Festschrift erscheinen, die Sie ├╝ber die Eninger K├╝nstlerin, ihre Kunst als auch ├╝ber das Jahresprogramm zum Kr├╝gerjahr informiert. Sie erhalten die Festschrift im B├╝rgerb├╝ro, der Gemeindeb├╝cherei und in verschiedenen Eninger Gesch├Ąften. N├Ąhere Informationen erhalten Sie zudem ├╝ber die Homepage oder unter 07121-8921250