Grieshaber Ausstellung ab November 2017 wieder geöffnet

Wegen Modernisierung der HAP Grieshaber Halle ist die Ausstellung ab Mai bis Oktober 2017 geschlossen. Ab November wird eine neue Ausstellung zu sehen sein.


 

Eninger Kunst- und Sinnespfad ist markiert

Der vom Förderverein Eninger Kunstwege e.V. entwickelte Kunst- und Sinnespfad wurde vor einigen Tagen mit Bodenplaketten markiert. Er fĂŒhrt im Ortskern zu bekannten und weniger bekannten Stellen, die besonders durch Kunstwerke oder andere Merkmale beachtenswert sind.

Der Weg beginnt am Rathaus mit dem E Punkt und dem kunstRaum. Er fĂŒhrt z.B. ĂŒber den Calner Platz Richtung Hauptstraße und KrĂ€mergĂ€ssle oder ĂŒber die Burgstraße, Spitalhofplatz, durch den KrĂŒger Park zur Achalmschule.

Am weitesten entfernt ist auf dem Schillerplatz die „EichenlĂ€ubin“ von Gudrun KrĂŒger zu finden. Vorbei am „TĂŒrmle“ ist der Rad- und Fußweg bis zur Spitzwiese, hinauf zum Schönen Weg markiert.

Ein Prospekt mit Lageplan und ErklĂ€rungen kann kostenlos im BĂŒrgerbĂŒro, in der GemeindebĂŒcherei und am kunstRaum mitgenommen werden.

Nach der Vorbereitung durch MarEl Schaefer und Hermann Walz brachten der Bauhofmitarbeiter Hartmut Schaufler und der ehrenamtliche Helfer Imad Alshalet mit Assistenz von Hermann Walz die Plaketten mit DĂŒbeln und Schrauben auf den Gehwegen an.

Es lohnt also ein Rundgang durch Eningen, um Besonderheiten zu entdecken.


Abendspaziergang auf der Kunst- und Sinnespfad

Foto: Gabriele Böhm

Ende August fand eine FĂŒhrung auf dem Eninger Kunst- und Sinnespfad statt. Die gut 20 Interessierten folgten aufmerksam den AusfĂŒhrungen von MarEl Schaefer zu der Entstehung des Kunst- und Sinnespfades und den Zeichen. Zuvor bat sie die Besucher kritische Anmerkungen zu den Wegmarken anzubringen. Sind die Buchstaben K&S lesbar, lĂ€uft der Wegunkundige in der richtigen Richtung des Verlaufs? Die FĂŒhrung begann am Eninger Punkt, Station 1, vor dem Rathaus.

Über den Zebrastreifen fĂŒhrt der Weg zum Calner Platz mit dem „Nordstein“ von Friedrich Palmer. Dieser sollte an sternklaren Abenden nach Einbruch der Dunkelheit besucht werden, weil der Einschnitt im Stein auf den Nordstern hinweist, das Orientierungszeichen der

Menschen in frĂŒherer Zeit wie fĂŒr die Eninger KrĂ€mer. Umgeben wird der Nordstein vom Prophylaxse-Pfad. Ebenfalls Bestandteil des K&S, der jedem die Möglichkeit bietet die eigene Beweglichkeit und Trittsicherheit zu testen. Zurzeit steht am Calner Platz noch das Paar „Gordona“ von Gudrun KrĂŒger, der weit ĂŒber Eningen hinaus bekannten KĂŒnstlerin. Diese Figurengruppe wird im Herbst an den Eingang des KrĂŒgerparks versetzt und mit Beleuchtung versehen.

Vor dem Spital befindet sich die WackelbrĂŒcke, die von Karl-Heinz Reinelt mit SchĂŒlern der Achalmschule gebaut wurde.

Im KrĂŒgerpark schauten die Besucher durch die „Augen“, Linsen der Skulpturengruppe „Sichtweisen“ von MarEl Schaefer. Zu den sich verĂ€ndernden Blicken bei der Durchsicht kam es zur Diskussion unter den Teilnehmern. MarEl Schaefer erklĂ€rte, dass nicht nur das Paar „Gordona“ von Gudrun KrĂŒger am Eingang aufgestellt wird, sondern mit UnterstĂŒtzung der Gemeinde und weiterer Spendern auch die leuchtend rote Skulptur „Zeit entdecken“ der KĂŒnstlerin Susanne Immer aus Reutlingen. Immer ist eine mit vielen Preisen und Stipendien ausgezeichnete KĂŒnstlerin, die weit ĂŒber den Raum Reutlingen bekannt und tĂ€tig ist.

Nach 90 Minuten endete die FĂŒhrung. Schaefer bedankte sich fĂŒr das große Interesse der Teilnehmer. Sie warb um neue Mitglieder fĂŒr den Förderverein Eninger Kunstwege e.V. und um eine kleine Spende zur Realisierung der Skulptur „Zeit entdecken“ von Susanne Immer. Von Seiten des Vereins ein herzliches Dankeschön an alle Spender. Den Wegverlauf kann man aus Flyern ersehen, die im BĂŒrgerbĂŒro (Rathaus 1) und am Fenster des Eninger Kunstraums, Gesundhaus in der Eugenstraße, ausliegen.

 

 


 

Abendspaziergang auf dem HAP-Grieshaber-Rundweg

Am Mittwoch, den 9. August trafen sich abends 5 kunstinteressierte Menschen, um mit dem Vorsitzendem Hermann Walz den kĂŒnftigen Weg zu gehen, der noch nicht markiert ist. Lediglich im Werbeblatt des Vereins ist er bis jetzt zu sehen. Vor dem großen Regen, der dann in der Nacht begann, wurden die Punkte angesteuert, an denen spĂ€ter Repliken von Grieshaber Werken stehen werden.

Bis jetzt stehen die Stelen der "Epheben" auf der Schiller Höhe. Bis Ende dieses Jahres soll noch unterhalb dem Grieshaber Anwesens die verkleinerte Kopie des Fensters aus Glasbausteinen "Poseidon und Amphitrite" aufgestellt werden (Maße 2 x 2 m). Auf dem Kreuzbuckel ist die Kopie eines Engelsglasbildes aus der Kirche St. Bonifatius in Metzingen in OriginalgrĂ¶ĂŸe von 2.20 x 1 m vorgesehen. Die ausgewĂ€hlten Standorte wurden von den Teilnehmern positiv bewertet. Der Rundgang dauerte knappe 2 Stunden. Auch ein Blick in das Neubaugebiet Wenge zeigte, daß die Sgraffitis an den ehemaligen SiedlungshĂ€usern bemerkenswert sind und eine Bereicherung fĂŒr Eningen darstellen.

Eine der "Epheben" auf dem Grieshaber-Rundweg

Neue Kunstprojekte in der Ortsmitte

Am vergangenen Donnerstag wurden gleich zwei neue Kunstprojekte im Rahmen des Kunst- und Sinnespfades eröffnet. Eingeweiht wurde die Skulptur „Kleine Wolke“ von Britta M. Ischka, die fĂŒr drei Monate auf dem „e.“ (E-Punkt) vor dem Rathaus stehen wird und auf Susanne Dohm-Sauters „Endlos“ folgte. Das Objekt der gebĂŒrtigen Österreicherin ist eine Skulptur aus hohen, senkrecht-gestellten Eisenstangen, die oben in einer glitzernden Wolke aus Stahldraht zusammenlaufen. Die

Wolke steht als Zeichen fĂŒr das „Weiterziehen“, MobilitĂ€t und die vermeintlich alltĂ€gliche Leichtigkeit, die damit verbunden wird. Nicht zuletzt nimmt Ischka damit auch Bezug zu der Eninger KrĂ€mertradition und spielt mit dieser. Schließlich ist MobilitĂ€t die ureigenste Eigenschaft der KrĂ€mer gewesen.

Zudem sind ab sofort im „KunstRaum“ in der Eugenstraße Werke von Annemarie Winter zu sehen. Die Eninger KĂŒnstlerin zeigt Arbeiten in den Techniken Rauchbrand, Glasur und Raku. Winter lebt seit 1963 in Eningen und hat sich durch ihre keramischen Objekte in der Region bereits einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erworben. Ihre Schalen, Vasen und sonstigen GefĂ€ĂŸe haben nicht nur einen praktischen Gebrauchswert, sondern tun sich besonders auch durch Ă€sthetische Formen und eine hohe handwerkliche QualitĂ€t hervor.

Britta M. Ischka und Annemarie Winter im KĂŒnstlergesprĂ€ch mit unserer stellv. Vorsitzenden MarEl Schaefer.

Weiterer Sitzplatz im KrĂŒger Park

Auf Anregung von Friedrich Palmer und auf Bitten des Fördervereins wurde ein vom Forsthof vorbereiteter Eschenstamm im KrĂŒger Park als Sitzbank aufgestellt.

Die Besonderheit daran ist die NatĂŒrlichkeit des Materials und der Standort, der von der Bachseite her die Wiese mit den Betonstelen von Mar El Schaefer in einer anderen Perspektive zeigt.

Vielen Dank an Thomas Gabler und Herbert Hanner fĂŒr das Umsetzen der Idee.

hw


Restaurierung Aussenfries im Eingangsbereich der HAP-Grieshaber-Halle

Nach Abschluß der Reinigungsarbeiten am Grieshaber Fries im Innenbereich im vergangenen Jahr, hat die NĂŒrtinger Restauratorin Heidi Mattern von der Gemeinde den Auftrag erhalten, den Fries „Feuer und Gestirne“ im Eingangsbereich wiederherzustellen und die durch Witterung beschĂ€digten Teile auszubessern.

Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, wĂ€hrend im Inneren der Halle die Handwerker noch tĂ€tig sind. Nicht nur die Elektriker bringen die Anlagen auf den modernen Stand, sondern die Maler sind dabei, das untere und obere Foyer zu streichen. Die Teppichböden an den WĂ€nden mussten aus feuerpolizeilichen GrĂŒnden entfernt werden.

Der Fries, der den Eingang umrahmt, ist nun wieder in bestem Zustand und wirkt reprÀsentativ.

Wir freuen uns, daß dieses Grieshaber Werk wieder wie neu wirkt.