HAP Grieshaber (1909 – 1981)

Der Künstler HAP Grieshaber wohnte bis zu seinem Tod in seinem „Häusle“ auf halber Höhe der Achalm im Gewand „Merat“ auf Markung Eningen und schuf hier viele seiner berühmten Arbeiten.

 

HAP Grieshaber Ausstellung

Der Förderverein Eninger Kunstwege e.V. hat aus Beständen der Gemeinde Eningen eine ständige Ausstellung eingerichtet.

Jeden 1. Sonntag im Monat ist die Ausstellung von 14 bis 17 Uhr in der HAP-Grieshaber-Halle (Oberes Foyer), Betzenriedweg 24, geöffnet.

Foto – Halle von aussen?

Es sind neben Holzschnitten aus verschiedenen Epochen  (z.B. „The Swabian Alb“ – ein Frühwerk) auch Leihgaben der Familie Grieshaber wie Urkunden und persönliche Gegenstände zu sehen.

Von privaten Leihgebern wurden Vasen und Gebrauchsporzellan der Firmen Rosenthal und Heinrich zur Verfügung gestellt, deren Dekor HAP Grieshaber entworfen hat.

Seit Frühjahr 2016 sind zwei Zwischenvorhänge zum Ballett „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky auf der Empore zu sehen, die der Künstler entworfen hat. Sie wurden von Pausa in Mössingen hergestellt. Leihgeber ist das Nationaltheater Mannheim.

Eine Rarität bilden sechs Entwürfe für Friestafeln, die für den Fries in der Halle von HAP und Ricca Grieshaber gefertigt wurden.

In einem aufwendigen Verfahren wurden gemahlene farbige Gesteinsgranulate (Keuper und Muschelkalk) auf die Entwürfe ausgelegt und dann vorbereitete Holzspanplatten mit einem speziellen Zement belegt, aufgedrückt und dann abgehoben.

Es sind 42 Tafeln mit Pflanzen- und Menschenmotiven zu sehen, die 1957/58  in 6 Monate dauernder Arbeit gefertigt und angebracht wurden.

In derselben Technik sind „Flammen- und Sternenbilder“ im Eingangsbereich zu sehen.

Gudrun Krüger 1922 – 2004

Bildhauerei, Zeichnungen

1939 - 1941Studium an der ABK Stuttgart bei Prof. Alfred Lörcher,

Privatstudium bei Prof. Otto Baum

1943 -44 Akademie Wien, Meisteratelier

Seit 1945 freischaffend in Eningen unter Achalm

1953 – 1957 Aufenthalt in London

1963 – 1976 verheiratet mit Fritz Schwegler

Plastiken aus Stahl und Holz

„Ihr geometrischer Stil umschließt Ordnung und Inspiration, klare Maßverhältnissse und Phantasie, die kristalline Struktur und das Zeichenhafte, symbolisch über sich Hinausweisende“ (Gea v. 14.3.1997)

In Eningen unter Achalm:

Figurengruppe Gordona 1986 Calner Platz

Eichenläubin, 1986 Schiller Platz

Zwei Holzplastiken im Rathaus 2

 

 

Skulptur Gordona