Weihnachtsmarkt 2018

Es war wieder viel los beim Weihnachtsmarkt am Samstag, 1. Dezember 2018. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen kamen viele Besucher.

Unsere Tombola kam Dank aktiver Losverkäuferinnen gut an. Leider war durch ein Überangebot an Glühwein unser Absatz gering. Herzlichen Dank den Spendern für die Tombola und die Kunstwerke, die uns geschenkt wurden.

Und vielen Dank den wenigen aber sehr aktiven Helfern und Helferinnen des Vereins, die dazu beitrugen, dass das finanzielle Ergebnis gut war und die auch dafür sorgten, dass unser Verein mit seinen Zielen, die Kunst im öffentlichen Raum zu fördern, wahrgenommen wurde.

Wir informierten über unsere HAP Grieshaber Ausstellung, den „Kunst- und Sinnespfad“, den e Punkt und den Fortgang des Projekts „HAP Grieshaber Rundweg“.


Erfolgreiche Einweihung im Krügerpark

Susanne Immer - Zeit entdecken

Am Sonntag, den 25. November 2018 wurde bei bestem Wetter die Skulptur "Zeit entdecken" von Susanne Immer im Krügerpark eingeweiht. Neben den Grußworten der stellvertretenden Bügermeisterin Dr. Barbara Dürr und der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Eninger Kunstwege MarEl Schaefer sprach auch die Künstlerin ihren Dank an alle Beteiligten aus. Die Einführung hielt der Geschäftsführer des Künstlerbundes Baden-Württemberg, Clemens Ottnad.

In ihren letzten Kunstwerken beschäftigte sich Susanne Immer zunehmend mit dem Zeitfaktor. Hier, bei der Arbeit ZEIT ENTDECKEN, zeichnet der Lichteinfall
durch die Punktöffnungen der beiden Stahlplatten ein Bild auf die Bodenplatte. Durch den zeitlichen Verlauf des Sonnenstandes erkennen wir eine sich stetig verändernde Punkt-Komposition. Ein neues „Bild“ entsteht – in jedem Moment.
Das Objekt ist auf einem Kugellager befestigt ist und dadurch beidseitig drehbar. Licht und Schatten lassen sich vom Betrachter selbst dynamisieren.

Die Skulptur gehört ab sofort zum Kunst- und Sinnespfad und ist bereits in diesem Rahmen die dritte Station im Krügerpark.

Ein besonderer Dank geht an alle Sponsoren, die die Realisierung der Skulptur "Zeit entdecken" ermöglicht haben:

Susanne Immer vor ihrer Skulptur "Zeit entdecken"

Narzissen für den Krüger Park

Am 10. November 2018 arbeiteten drei Mitglieder des Fördervereins und drei syrische Mitbürger fleißig im sonnenbeschienen Krüger Park, um 1.000 Narzissenzwiebel in die Erde zu bekommen, die von einem Eninger Bürger gespendet worden waren.

Nach Absprache mit dem Ortsbauamt wurden am Weg zwischen Bahnhofstraße und Markwiesenweg vor neun Bäumen Flächen mit je einem Quadratmeter mühsam aus dem trockenen Boden ausgegraben.

Dicht gedrängt wurden die Zwiebeln der wilden Narzissen gesetzt und dann vorsichtig wieder mit dem Aushub abgedeckt. Nach der Aktion mit Krokussen war dies die zweite Aktion des Fördervereins Eninger Kunstwege. Nach eineinhalb Stunden war die Aktion beendet, die eine weitere Verschönerung des Krüger Parks zum Zweck hatte.


Neue Kunstobjekte für die Ortsmitte

Ab Anfang Oktober 2018 stellte die Reutlinger Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic das Objekt "BEGEGNUNG II" auf dem ePunkt (Rathausplatz) aus. Weitere Objekte von ihr waren im KunstRaum (Eugenstraße) zu sehen.

Die Erfahrungen, die sie als erste Stipendiatin der LWV-Eingliederungshilfe Rapportshofen machte, prägten sie so, dass Objekte zum Thema Begegnung entstanden. Zu diesen gehört auch das Exponat auf dem Rathausplatz: Die beiden Konstruktionen aus Eisenstangen schieben sich ineinander, treten in Interaktion zueinander. Durch die für Jenny Winter-Stojanovic typischen Folien werden zusätzliche Verbindungen hergestellt.

Die Objekte waren in Eningen bis Ende Januar 2019 zu sehen.


Ausstellung „HAP Grieshaber in Variationen“

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 wurde im oberen Foyer der HAP Grieshaber Halle eine weitere Ausstellung des Fördervereins Eninger Kunstwege e.V. eröffnet. Die Werke wurden von Fritz Gerster zur Verfügung gestellt, dessen Familie in der Vergangenheit viel mit HAP zusammengearbeitet hat. Sie umfassen Beispiele aus den Perioden ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Zusätzlich zu den Holzschnitten werden in Vitrinen persönliche Erinnerungsgegenstände der Familie Grieshaber sowie Vasen und Bücher gezeigt, die der vielseitige Künstler geschaffen hat. Nicht zu vergessen sind die Feuervogelvorhänge und Entwürfe für den Fries in der Halle.

Zum Werk des Künstlers sprach Dr. Kurt Femppel, ein profunder Kenner des Künstlers. Er schilderte den Menschen HAP Grieshaber, vor allem seine Jugend, die durch eine strenge Erziehung des Vaters gekennzeichnet war. Dagegen wehrte sich der freiheitsliebende Junge und kam dadurch in Konflikt mit der Familie und der Umgebung.

Die musikalische Umrahmung hatte Rebecca Hummel übernommen, indem sie Lieder wählte, in denen sich die Grundeinstellung von Grieshaber widerspiegelte. Reicher Beifall belohnte ihre Solo-Auftritte.

Die Ausstellung wird für ein halbes Jahr jeweils am ersten Sonntag im Monat offen sein.


Licht und Schatten im Krügerpark

Auf Anregung aus der Mitte des Fördervereins wurde im Sommer 2018 am neuen Standort der „Gordona“ von Gudrun Krüger am Eingang zum Krügerpark von der Bahnhofstraße her ein Scheinwerfer im Boden von der Gemeinde angebracht, der an die Straßenbeleuchtung angeschlossen ist.

Damit wird dieses eindrucksvolle Kunstwerk auch bei Dunkelheit angestrahlt mit interessanten Licht- und Schattenwirkungen.

Ein weiterer Schritt zur Gestaltung des Krüger Parks.


HAP Grieshaber und der Holzschnitt

Ausstellung bei Würth in Künzelsau

Die vom Förderverein Eninger Kunstwege über Vöhringer Busreisen ausgeschriebene Ausfahrt zum Museum Würth am 28. April 2018 war mit 31 Teilnehmern gut besucht. Vorsitzender Hermann Walz erläuterte auf der Hinfahrt Aspekte zu der Schau bzw. über den Künstler, sein Leben und seine Frauen. Auf der Rückfahrt informierte die stellvertretende Vorsitzende MarEl Schaefer über die Ziele und Aktivitäten des Vereins. Sie warb bei den Gästen, die „noch“ nicht Mitglied im Förderverein sind, dafür dem Verein beizutreten.

Unter dem Titel „HAP Grieshaber und der Holzschnitt“ waren über 100 Werke des Eninger Künstlers aus der Schaffensperiode 1960 bis 1980 ausgestellt. Bekannte Holzschnitte wie der „Basler Totentanz“ oder der „Osterritt“ waren ebenso vertreten, wie unbekannte Entwürfe und politische Plakate.


Aktiv für Kunst und Kultur in Eningen

Bericht über die Mitgliederversammlung am 11. April 2018

Der Verein besteht zur Zeit aus 56 Mitgliedern.

Vorsitzender Hermann Walz bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand.

Am 06.07.2017 tagte der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats. Der Verein stellte seine künftigen Projekte des HAP Grieshaber Rundweges (HAP) und des  Kunst- und Sinnespfades (K&S) und die Gordona betreffend vor, und erhielt Unterstützung durch die Gemeinderäte.

HAP Grieshaber Ausstellung in der Grieshaber-Halle

Von November 2017 bis Juni 2018 fand die Ausstellung „Christliche Themen im Werk von HAP Grieshaber“ in Abstimmung mit dem Spendhaus Reutlingen statt. MarEl Schaefer hat diese Ausstellung vermittelt, und es kamen an jedem 1. Sonntag im Monat zwischen 8 und 20 Personen.

Das Foyer ist mit Vitrinen gut ausgestattet und es gibt inzwischen eine neue Beleuchtung im oberen Foyer. Dieses Jahr ist außerdem auch auf der Empore und im Saal eine neue Beleuchtung geplant.

Hermann Walz dankte den Leihgebern für die vielen Werke, die ausgestellt werden konnten. Besonderer Dank ging an die Gemeinde, welche die Restaurierung des Außenfrieses der Grieshaber-Halle veranlasst hatte.

Aktivitäten

Am 23.04.2017 fand ein Konzert zum Gedenken von HAP Grieshaber mit Ehrungen des Gesangvereins in der Grieshaber-Halle statt. Dabei wurde durch Eckhard Grebner das Grieshaber-Fries erläutert und die Grieshaber-Ausstellung geöffnet.

Am 6. Mai 2017 fand die Ausfahrt ins Wasserschloss Glatt in Zusammenarbeit mit der VHS statt. Besucht wurde die Ausstellung Riccarda Gohr-Grieshaber und das ehemalige Kloster Bernstein, das nach dem 2. Weltkrieg eine private Kunstschule beherbergte.

Nach der Markierung des Kunst- und Sinnespfades im August 2017 boten Hermann Walz und MarEl Schaefer Abendspaziergänge auf dem HAP Grieshaber Rundweg und dem Kunst- und Sinnespfad (K&S) an. Die Resonanz war sehr gut. Eine Wiederholung in diesem Sommer ist geplant.

Die Planungen für die nächsten Repliken am HAP Grieshaber Rundweg laufen. Die Auftragsvergabe für beide Repliken (Poseidon und Engel) ging an eine Fachfirma. Der Poseidon wird 2 x 2 m groß unterhalb des Grieshaber Anwesens aufgestellt. Der Engel aus der St. Bonifatius Kirche in Metzingen wird die Originalgröße von 2,20 x 1 m haben. Es ist eine Tafel mit den zwei singenden Engeln auf dem Kreuzbuckel geplant. Die Naturschutzbehörde hat dafür eine Genehmigung erteilt.

Am 16.07.2017 wurde der Pavillon in der Raite durch die Gemeinde übergeben und gleichzeitig die Kulturstiftung gegründet. Der Verein war mit einem Infostand vertreten.

Die Realisierung des Projekts von Susanne Immer „Zeit entdecken“ im Krüger Park ist im Werden. Unterstützung findet des Projekt durch die Gemeinde, außerdem gingen Spenden der WGV, OEW, Kreissparkasse Reutlingen und Firma Vallon ein.

Die Gordona wurde umgesetzt. Eine Beleuchtung wurde zwischenzeitlich noch installiert.

Im Spital gibt es jetzt einen Vereinsraum, der mit Sitzplätzen und Schränken gut ausgestattet ist. Der Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg. Die Resonanz der Eninger Bürger war sehr gut.

Schatzmeister Thomas Niethammer erläuterte die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Edeltraud Willjung und Winfried Baumann haben am 6. Februar 2018 die Kassenprüfung durchgeführt und keine Beanstandungen gehabt.

Annegret Romer übernahm die Abstimmung der Entlastung. Die Entlastung für Vorstand und Schatzmeister wurde einstimmig erteilt.

Ausblick 2018

Um die Weiterentwicklung des K&S, ePunkt und kunstRaum kümmern sich MarEl Schaefer und Friedrich Palmer. Die Besucherzahlen und die Resonanz sind sehr gut.

Es haben u.a. auf dem e Punkt ausgestellt Jochen Warth, Britta M.Ischka, Susanne Dohm-Sautter, Susanne Immer, Gudrun Krüger.

Im kunstRaum waren u.a. zu sehen Annemarie Winter und Friedrich Palmer.


Modell "Zeit entdecken", Susanne Immer

Spenden für den Kunst- und Sinnespfad

Wir freuen uns, dass neben der Kreissparkasse Reutlingen (s. Bericht unten) auch weitere Spenden in 2018 für die Skulptur "Zeit entdecken" von Susanne Immer eingegangen sind.

Die Firma Vallon in Eningen hat bereits Ende 2017 einen beachtlichen Betrag zur Verfügung gestellt. Wir danken dafür herzlich und freuen uns über die Unterstützung, lebendige Kunst in Eningen zur Schau stellen zu können.

Auf Anregung von Dr. Barbara Dürr haben wir über Landrat Thomas Reumann angefragt, ob die OEW (Oberschwäbische Elektrizitätswerke) uns einen Beitrag im Rahmen ihrer Kunstförderung genehmigen kann. Es kam eine positive Antwort. Danke an den Landrat und die OEW für eine Spende ebenfalls in beachtlicher Höhe.

Ebenfalls unterstützte die Württembergische Gemeinde-Versicherung dank dem Antrag der Gemeindeverwaltung das Kunstprojekt mit einem beachtlichen Betrag.

Mit weiteren finanzieller Unterstützung der Gemeinde Eningen konnte das Projekt dann letzt endlich Ende 2018 realisiert werden.


Die Zeit anders wahrnehmen

– das fördern der Förderverein Eninger Kunstwege und die Kreissparkasse Reutlingen. Mit einer knallroten, großen Skulptur wird der Rundweg durch Eningen erweitert.

Wie sich Licht und Schatten im Laufe der Zeit verändern – das ist die Botschaft der neuen Skulptur der Künstlerin Susanne Immer, die den Kunst- und Sinnespfad bereichern soll. Im Februar 2018 unterstütze die Kreissparkasse Reutlingen den Förderverein Eninger Kunstwege mit einer Spende von 1.000 Euro. 

Das Objekt mit dem Titel „Zeit entdecken“ wurde eigens für Eningen angefertigt. Die zwei Meter hohe, rote Stahlskulptur ergänzt den Kunst- und Sinnespfad im Krügerpark.

v.l.n.r: Hermann Walz und MarEl Schaefer vom Förderverein Eninger Kunstwege und Hansjörg Junger, Kreissparkasse Eningen

MarEl Schaefer und Dr. Barbara Dürr mit den Söhnen der Künstlerin, Julian Krüger und Markus Schwegler.

Gudrun Krüger – Hommage an eine große Künstlerin

Auf dem ePunkt vor dem Rathaus Eningen wurde am 22. Februar 2018 für ein halbes Jahr eine Plastik der Eninger Künstlerin Gudrun Krüger (1922 – 2004) übergeben.

Das Werk „Aufstrebende Form“ von 1971 setzt mit einer Höhe von über 2 m einen besonderen Akzent. Diese Arbeit war in den siebziger Jahren auf dem Schlossplatz in Stuttgart zu sehen. Der Anlass der Aufstellung war die Versetzung der Bronzeplastik „Gordona“ vom Calner Platz zum Eingangsbereich des Krüger-Parks, wo nach einer Restaurierung das Werk eindrucksvoll wieder zur Geltung kommt. So waren ein halbes Jahr lang in einer Blickachse entlang der Eugenstraße beide Werke zu sehen. Gleichzeitig sind im kunstRaum an der Eugenstraße Zeichnungen und Kleinplastiken von ihr zu bewundern.

Die Einführung gab die stellvertretende Vorsitzende des Förderverein MarEl Schaefer. „Wir Eninger sind stolz darauf, dass Gudrun Krüger eine von uns war“ betonte sie. Die „aufstrebende Form“ unterscheide sich deutlich von der „Gordona“. Während die eine zweidimensional ist, erscheint die andere dreidimensional.

Im kunstRaum waren zwei selten ausgestellte farbige Skulpturen zu sehen. Die „Purpurschlange“ von 1987 und die „Esmeralda“. Im Hintergrund Zeichnungen von 1994, die Gudrun Krüger selbst im Rahmen angeordnet hat und die auch dazu dienten, die Hand und die Gelenke geschmeidig zu halten.


Neue Publikation

HAP Grieshaber. Angewandte Kunst.
Eine Bestandsaufnahme über die Warengruppen ›Porzellan, Keramik, Glas, Textilien und Metall‹, bei denen der bildnerische Einfluss von HAP Grieshaber zum Tragen kommt. Mit Texten von Kurt Femppel, Catharina Geiselhart und Hermann Pfeiffer.

Herausgeber: Prof. Dr. Kurt Femppel

Format 22 x 28 cm, ­144 Seiten, 420 Abbildungen, Hardcover, Fadenheftung, bedruckter Umschlag mit dem Bühnen­zwischenvorhang (Ausschnitt), den Grieshaber zum Ballett ›Der Feuervogel‹ von Igor Strawinsky für die Städtischen Bühnen Heidelberg schuf (1960).

ISBN 978-3-939775-59-1.

30.- € (Juli 2017); Auflage 600, davon 50 Expl. (nummeriert von 1 bis 50 und stempelsigniert, 21 x 27,5 cm) als Vorzugsaus­gabe 70.- €, mit Original-Holzschnitt ›HAP Grieshaber: Affenkapelle‹ (1962) auf Japanpapier (bekannt sind von Grieshaber nur 3 Expl. in der Blattgröße 13 x 28 cm).


Weihnachtsmarkt 2017

Zum ersten Mal beteiligte sich unser Verein am 2. Dezember 2017 mit einem Stand beim Eninger Weihnachtsmarkt. Eine Tombola mit gespendeten Gegenständen, zum Teil künstlerische und kunsthandwerkliche Arbeiten kam gut an. Die 200 Lose wurden alle verkauft. Künstlerische Arbeiten standen ebenfalls zum Kauf und das Angebot mit Glühwein durfte nicht fehlen.

Herzlichen Dank allen Spendern und natürlich auch den mithelfenden Vereinsmitgliedern, die zu einem guten finanziellen Ergebnis beigetragen haben. Auch war es wichtig, dass der Verein in der Öffentlichkeit bei dieser Gelegenheit auf sich aufmerksam machen konnte.


"Gordona" ist umgezogen

Viele Jahre stand diese Figurengruppe der Eninger Künstlerin Gudrun Krüger auf dem Calner Platz, ziemlich abseits und vielfach unbeachtet. Nun wurde im Rahmen der Gestaltung des Kunst- und Sinnespfades das aus dem Jahr 1986 stammende Kunstwerk durch die Mitarbeiter des Bauhofs im Oktober 2017 auf ein neues Fundament am Eingang zum Krüger Park, von der Bahnhofstraße her, gestellt. Im Frühjahr 2018 patinierte die Firma Strassacker die Figurengruppe neu - seitdem erstrahlt sich am Parkeingang in neuem Glanz.

Gudrun Krüger (1922 – 2004),  Tochter des Bankdirektors Carl Krüger und kommissarischer Bürgermeister der Nachkriegszeit, wohnte und arbeitete in der benachbarten Krüger Villa, die heute ihre Söhne mit Familien bewohnen.

Ihre Plastiken sind in Eningen und Deutschland, sowie im europäischen Ausland zu sehen. In einem Beitrag vom 14.3.1997 ist im GeA zu lesen: "Ihr geometrischer Stil umschließt Ordnung und Inspiration, klare Maßverhältnisse und Phantasie, die kristalline Struktur und das Zeichenhafte, symbolisch über sich Hinausweisende."


Jochen Warth mit Skulpturen in Eningen

Der Entwurf entsteht im Kopf

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 wurden gleich zwei neue Kunstprojekte in der Eninger Ortsmitte vorgestellt.  Der Künstler Jochen Warth aus Nehren zeigte für drei Monate auf dem „e Punkt“ vor dem Rathaus sein Stahl-Objekt „Ohne Titel“. Außerdem stellte er parallel kleinformatige Holz-Skulpturen im kunstRaum in der Eugenstraße aus.

Das Objekt „Ohne Titel“ besteht aus zwei sich dynamisch kreuzenden Linien, die den Betrachter beinahe automatisch weiterziehen und weiterdenken lassen. Wie bei allen seinen Objekten wurde auf einen Titel verzichtet, um Raum für eigene Interpretationen und Bezüge zu lassen. Das Faszinierende: Die Ideen und Entwürfe entstehen bei Jochen Warth nicht auf dem Papier, sondern im Kopf. Diese inneren Konzepte setzt er daraufhin mit seinen Händen um, indem er mit der Arbeit am Stahl beginnt.


Eninger Kunst- und Sinnespfad ist markiert

Der vom Förderverein Eninger Kunstwege e.V. entwickelte Kunst- und Sinnespfad wurde Ende August 2017 mit Bodenplaketten markiert. Er führt im Ortskern zu bekannten und weniger bekannten Stellen, die besonders durch Kunstwerke oder andere Merkmale beachtenswert sind.

Der Weg beginnt am Rathaus mit dem e Punkt und dem kunstRaum. Er führt z.B. über den Calner Platz Richtung Hauptstraße und Krämergässle oder über die Burgstraße, Spitalhofplatz, durch den Krüger Park zur Achalmschule. Am weitesten entfernt ist auf dem Schillerplatz die „Eichenläubin“ von Gudrun Krüger zu finden. Vorbei am „Türmle“ ist der Rad- und Fußweg bis zur Spitzwiese, hinauf zum Schönen Weg markiert. Ein Prospekt mit Lageplan und Erklärungen kann kostenlos im Bürgerbüro, in der Gemeindebücherei und am kunstRaum mitgenommen werden.

Nach der Vorbereitung durch MarEl Schaefer und Hermann Walz brachte ein Bauhofmitarbeiter und ein ehrenamtlicher Helfer mit Assistenz von Hermann Walz die Plaketten mit Dübeln und Schrauben auf den Gehwegen an.

Es lohnt also ein Rundgang durch Eningen, um Besonderheiten zu entdecken.


Abendspaziergang auf dem Kunst- und Sinnespfad

Ende August 2017 fand eine Führung auf dem Kunst- und Sinnespfad statt. Die gut 20 Interessierten folgten aufmerksam den Ausführungen von MarEl Schaefer zu der Entstehung des Kunst- und Sinnespfades und den Zeichen. Die Führung begann am Eninger Punkt, Station 1, vor dem Rathaus.

Über den Zebrastreifen führt der Weg zum Calner Platz mit dem „Nordstein“ von Friedrich Palmer. Dieser sollte an sternklaren Abenden nach Einbruch der Dunkelheit besucht werden, weil der Einschnitt im Stein auf den Nordstern hinweist. Umgeben wird der Nordstein vom Prophylaxse-Pfad, der jedem die Möglichkeit bietet die eigene Beweglichkeit und Trittsicherheit zu testen. Im August 2017 stand am Calner Platz noch das Paar „Gordona“ von Gudrun Krüger, der weit über Eningen hinaus bekannten Künstlerin. Diese Figurengruppe wurde mittlerer Weile in den krüger Park versetzt.

Vor dem Spital befindet sich die Wackelbrücke, die von Karl-Heinz Reinelt mit Schülern der Achalmschule gebaut wurde.

Im Krügerpark schauten die Besucher durch die „Augen“, Linsen der Skulpturengruppe „Sichtweisen“ von MarEl Schaefer. Sie erklärte auch, dass nicht nur das Paar „Gordona“ von Gudrun Krüger am Parkeingang aufgestellt wird, sondern mit Unterstützung der Gemeinde und weiterer Spendern auch die leuchtend rote Skulptur „Zeit entdecken“ der Künstlerin Susanne Immer aus Reutlingen. Immer ist eine mit vielen Preisen und Stipendien ausgezeichnete Künstlerin, die weit über den Raum Reutlingen bekannt und tätig ist.

Nach 90 Minuten endete die Führung. Schaefer bedankte sich für das große Interesse der Teilnehmer. Den Wegverlauf kann man auch aus Flyern ersehen, die im Bürgerbüro (Rathaus 1) und am Fenster des Eninger Kunstraums, Gesundhaus in der Eugenstraße, ausliegen.


Abendspaziergang auf dem Grieshaber-Weg

Am 9. August 2017 trafen sich abends fünf kunstinteressierte Menschen, um mit dem Vorsitzendem Hermann Walz den künftigen Weg zu gehen, der noch nicht markiert ist. Lediglich im Werbeblatt des Vereins ist er bis jetzt zu sehen. Vor dem großen Regen, der dann in der Nacht begann, wurden die Punkte angesteuert, an denen später Repliken von Grieshaber Werken stehen werden.

Bis jetzt stehen die Stelen der "Epheben" auf der Schillerhöhe. Zudem soll noch unterhalb dem Grieshaber Anwesens die verkleinerte Kopie des Fensters aus Glasbausteinen "Poseidon und Amphitrite" aufgestellt werden (Maße 2 x 2 m). Auf dem Kreuzbuckel ist die Kopie eines Engelsglasbildes aus der Kirche St. Bonifatius in Metzingen in Originalgröße von 2.20 x 1 m vorgesehen. Die ausgewählten Standorte wurden von den Teilnehmern positiv bewertet. Der Rundgang dauerte knappe 2 Stunden. Auch ein Blick in das Neubaugebiet Wenge zeigte, daß die Sgraffitis an den ehemaligen Siedlungshäusern bemerkenswert sind und eine Bereicherung für Eningen darstellen.


Vorstandsteam wieder komplett

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am 03.08.2017 als Schatzmeister Thomas Niethammer gewählt. Damit ist das Vorstandsteam wieder komplett und arbeitsfähig.

Grieshaber Halle

Der Grieshaber-Fries „Flammenmeer und Sternenhimmel“ im Eingangsbereich wurde restauriert.

Grieshaber Rundweg

Am Kreuzbuckel soll nur eine Replik eines Engelsglasbildes der St. Bonifatiuskirche in Metzingen in Originalgröße (2,20 x 1 m) aufgestellt werden.


Neue Kunstprojekte in der Eninger Ortsmitte

Am 20. Juli 2017 wurden gleich zwei neue Kunstprojekte im Rahmen des Kunst- und Sinnespfades eröffnet. Eingeweiht wurde die Skulptur „Kleine Wolke“ von Britta M. Ischka, die für drei Monate auf dem „e.“ (E-Punkt) vor dem Rathaus stand. Das Objekt der gebürtigen Österreicherin ist eine Skulptur aus hohen, senkrecht-gestellten Eisenstangen, die oben in einer glitzernden Wolke aus Stahldraht zusammenlaufen. Die Wolke steht als Zeichen für das „Weiterziehen“, Mobilität und die vermeintlich alltägliche Leichtigkeit, die damit verbunden wird. Nicht zuletzt nimmt Ischka damit auch Bezug zu der Eninger Krämertradition und spielt mit dieser. Schließlich ist Mobilität die ureigenste Eigenschaft der Krämer gewesen.

Zudem sind ab sofort im „KunstRaum“ in der Eugenstraße Werke von Annemarie Winter zu sehen. Die Eninger Künstlerin zeigt Arbeiten in den Techniken Rauchbrand, Glasur und Raku. Winter lebt seit 1963 in Eningen und hat sich durch ihre keramischen Objekte in der Region bereits einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erworben. Ihre Schalen, Vasen und sonstigen Gefäße haben nicht nur einen praktischen Gebrauchswert, sondern tun sich besonders auch durch ästhetische Formen und eine hohe handwerkliche Qualität hervor.


Weiterer Sitzplatz im Krügerpark

Auf Anregung von Friedrich Palmer und auf Bitten des Fördervereins wurde im Sommer 2017 ein vom Forsthof vorbereiteter Eschenstamm im Krüger Park als Sitzbank aufgestellt.

Die Besonderheit daran ist die Natürlichkeit des Materials und der Standort, der von der Bachseite her die Wiese mit den Betonstelen von Mar El Schaefer in einer anderen Perspektive zeigt.

Vielen Dank an Thomas Gabler und Herbert Hanner für das Umsetzen der Idee.


Restaurierter Außenfries im Eingangsbereich der Grieshaber-Halle

Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten am Grieshaber-Fries im Innenbereich in 2016, hat die Nürtinger Restauratorin Heidi Mattern von der Gemeinde den Auftrag erhalten, den Fries „Feuer und Gestirne“ im Eingangsbereich wiederherzustellen und die durch Witterung beschädigten Teile auszubessern.

Die Arbeiten wurden im Juli 2017 abgeschlossen, während im Inneren der Halle die Handwerker noch tätig waren. Sowohl die Elektrik wurde modernisiert, als auch im unteren und oberen Foyer ein neuer Anstrich angebracht.

Der Fries, der den Eingang umrahmt, ist nun wieder in bestem Zustand und wirkt repräsentativ. Wir freuen uns, dass dieses Grieshaber-Werk wieder wie neu wirkt.


Ausfahrt "Auf den Spuren von HAP Grieshaber"

Die Spuren von HAP Grieshaber haben die 28 Kunstinteressierten im Mai 2017 sowohl im Wasserschloss Glatt als auch im ehemaligen Kloster Bernstein gefunden. Im Westflügel des Wasserschlosses konnten die beeindruckenden Werke von HAP Grieshaber, Ricarda Gohr (Gregor-Grieshaber), Paul Kälberer und Hans Ludwig Pfeiffer besichtigt werden. Beeindruckend waren anschließend auch die Torten der Familie Esslinger im legendären Wasserschloss-Café. Doch am meisten berührte der riesige "Ascheengel" in der Gruft der Klosterkirche des ehemaligen Klosters Bernsteins, neun Kilometer von Schloss Glatt entfernt. Dieses Mosaik, aus Schottersteinen vom Straßenrand, erschuf Grieshaber während seiner Zeit als Schulleiter der Bernstein-Schule - eine seiner kreativsten Schaffensperioden. 

Den Kunstausflug hatte Hermann Walz organisiert, als Zusammenspiel des Fördervereins Eninger Kunstwege und der VHS Eningen. Und weil alle Teilnehmer so begeistert waren, versprach er im kommenden Jahr wieder einen Kunstausflug zu organisieren.


Kunst und Gesang

Der Gesangverein Eningen und der Verein Eninger Kunstwege gestalteten am Sonntag, den 23. April 2017 ein gemeinsames Nachmittagskonzert mit Liedern, passend zu Darstellungen des Grieshaber Frieses. 

Eckhard Grebner moderierte und gab Erläuterung zum Fries, gestaltet im Jahr 1959 von HAP Grieshaber und Riccarda Gohr-Grieshaber. Nach einer Kaffee- und Kuchenpause wurde im Anschluss der traditionelle Ehrungsnachmittag des Gesangvereinsdurchgeführt. Während dieses zweiten Teils der Veranstaltung war für die Besucher die Ausstellung im oberen Foyer „Grieshaber und die Schwäbische Alb“ zu sehen.


Mitgliederversammlung 2017

Auf gutem Wege für die Kunst und Kultur

Der Förderverein Eninger Kunstwege besteht inzwischen seit 4 Jahren und zählt aktuell 47 Mitglieder. Der Vorsitzende, Hermann Walz, konnte ein positives Fazit der vielen Aktivitäten des vergangenen Jahres ziehen.

Letztes Jahr wurde die Ausstellung „der politische HAP Grieshaber“ beendet und die Ausstellung “Grieshaber und die Schwäbische Alb“ begonnen. Sie wird bis Mai 2017 zu sehen sein. Die Ausstellung setzt sich aus Beständen der Gemeinde und aus Leihgaben zusammen. Besondere Ausstellungsstücke sind z.Zt. der Nachttisch von Riccarda Gohr-Grieshaber und der Gartenwächter der Stieftochter Nani Croze.

Das Material, das für das Parament „Himmelsleiter“ vom Friedhofsgebäude verwendet wurde, konnte ebenfalls gezeigt werden. Der Dank geht an die Leihgeber: Rotraud Gruber, Dr. Femppel, Alfred Göbel, Familie Grieshaber, Friedrich Gerster und Renate Reihle-Modschiedler.

Am 11.05.2016 fand die Übergabe der Feuervogelvorhänge von 1954 durch das Nationaltheater Mannheim als Dauerleihgabe statt. Dafür stellte die Gemeinde die Empore der Grieshaber-Halle zur Verfügung. Es fand ein Vortrag von Herrn Dr. Hermann Berner über die Geschichte der Pausa in Mössingen statt und Herr Dr. Femppel referierte über den Vorhang.

Eine Sonderausstellung wurde in diesem Zusammenhang durch Alfred Göbel mit dem Thema „Herbst“ organisiert. Zum Schutz der Werke wurde von der Gemeinde an den Frontfenstern UV-Schutzfolie finanziert. Die Gemeinde hat den Fries im Innenbereich letztes Jahr reinigen lassen, und dieses Jahr wird der Fries im Eingangsbereich gereinigt.

Die Ausstellung wird zukünftig alle 6 Monate komplett ausgewechselt. Hermann Walz bedankte sich bei den Helfern und Sachkundigen, die beim Wechsel der Ausstellungen behilflich sind.

Auf dem Eninger Friedhof wurden zwei Infotafeln angebracht, die auch Informationen über den Standort der Künstler-Gräber geben sollen.

HAP Grieshaber Rundweg

Die „Epheben“ am Schillerplatz werden nach wie vor bewundert. In Vorbereitung war die Tafel „Poseidon und Amphitride“, die unterhalb des Grieshaber Grundstücks angebracht werden sollte. Dieses Projekt wurde vorerst gestoppt.

Die Bodenmarkierungstafeln sind noch in Arbeit.

Kunst- und Sinnespfad

Der Verlauf des Kunst- und Sinnespfads soll markiert werden. Die Kunstmeile: Ausstellungen im Rathaus, e-punkt, Kunstraum und Buchhandlung Litera soll mit der Einbeziehung des Krüger Parks ausgebaut werden. Der Schwerpunkt liegt jetzt bei der Gestaltung des Krüger Parks.

Die Beton-Stele von Hajo Pfingsten „Familie“ wurde von der Firma Poco zur Achalmschule umgesetzt. Die Plastik ist ein Geschenk und wurde durch den Malermeister Norbert Sautter aufwändig saniert. Die Bepflanzung erfolgte von der Baumschule Rall und einer Schulklasse.  Die Kosten dieser Aktion übernahm die Gemeinde.

Im kunstRaum stellten bisher MarEl Schaefer, Friedrich Palmer, Beate Göbel, Susanne Immer und Alfred Göbel für jeweils 3 Monate aus.

Beim e-punkt standen bisher Werke von Patrice Bérard, Jürgen Keppeler „ungeschriebenes Buch“, Karola Frasch „Ethnokopf“, Susanne Immer „Aufschwung“. Z. Zt. stellt Susanne Dohm-Sauter ihre Plastik „Endlos“ aus.

Im Grünen Hof steht die Friedensstele von Günter Fleisch, die von Herrn Sautter restauriert wurde.

Im Krüger Park fand die Krokusbepflanzung statt und es gibt weitere Überlegungen zu Bänken und Ruhebereichen. Die „Gordona“ von Gudrun Krüger soll dieses Jahr in den Krüger Park versetzt werden und zwar an den Eingang von der Bahnhofstraße.

Der Entwurf einer Plastik von Susanne Immer für den Krüger Park ist im Vorstand bestätigt worden. Offen ist noch die Finanzierung und die formale Zustimmung der Gemeinde.

Am Bärenbrunnen gibt es noch keinen Fortschritt wegen der strengen Verkehrsvorschriften an diesem Platz.

Im September 2016 hielt Günter Fleisch mit Rebecca Hummel und Ulrich Lukaszewitz einen Vortrag über den politischen HAP Grieshaber. Begleitend dazu konnten Plakate der Sammlung Hermann aus Ostfildern gezeigt werden.

Es besteht der Wunsch der Vorstände für einen Kultur-Bahnhof (ehemaliger Straßenbahnhof), der in der Bürgerbeteiligung vorgetragen wurde. Alternativ gibt es den Vorschlag eines Kultur Cafés in Verbindung mit einem Mehrgenerationenprojekt von einer anderen Interessengruppe.

Zum Pavillon Flurstück 100 wurde ein Zugang geschaffen. Am Freitag, 14. Juli 2017, wird der sanierte Pavillon an einem Kulturwochenende der Öffentlichkeit übergeben. Gleichzeitig wird die Gründung  einer Kulturstiftung unter dem Dach der Paul-Jauch-Stiftung mit Vernissage, Musik und Lesung stattfinden.

Die Eninger Kulturstiftung soll zum Stiftungszweck Eninger Kunst- und Kulturprojekte fördern. Ein Projektantrag kann jährlich gestellt werden. Der Stiftungsrat entscheidet mit Experten darüber, wer Gelder erhalten soll. Jährlich soll ein fester Betrag in die Stiftung fließen. Zustifter werden noch gesucht.

Die Internetseite wurde durch Thomas Altmann erstellt. Thomas Niethammer hat inzwischen die Pflege dieser Seite übernommen. (www.kunstwege-eningen.de).

Wahlen

Der Vorsitzende Hermann Walz wurde wiedergewählt.

Die stellvertretende Vorsitzende MarEl Schaefer wurde anstelle von Werner Köhnlein gewählt, der nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung stand.

Es wird noch ein weitere(r) stellv. Vorsitzende(r) gesucht.

Die Funktion des Schatzmeisters konnte nicht besetzt werden, da Alfred Göbel nicht mehr kandidierte. Sie soll übergangsweise vom Vorstand organisiert werden, bis ein Mitglied gefunden ist.

Als Schriftführerin und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit wurde Inge Niethammer gewählt.

Die Beisitzer Peter Hespeler, Annegret Romer und Christiane Tamm wurden ebenfalls gewählt.

Als Rechnungsprüfer wurden Edeltraud Willjung und Winfried Baumann bestimmt. Eva Hummel ist als Vertreterin der Gemeinde und Annemarie Winter als Vertreterin des Paul-Jauch-Freundeskreises beratend tätig. Beauftragter für die Pflege der Internetseite ist Thomas Niethammer.

Die vom Vorsitzenden vorgetragenen Änderungen der Vereinssatzung wurden einstimmig beschlossen.

§ 2, Punkt 7: Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.“

Das Finanzamt verlangt außerdem eine neue Formulierung: § 12 Auflösung des Vereins:

„Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Eningen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.“

 Der Vorsitzende gab einen Ausblick über die geplanten Aktivitäten 2017

  • Flugblatt für Kunst- und Sinnespfad
  • Umsetzung der „Gordona“ von Gudrun Krüger
  • Fortführung des HAP Grieshaber Rundweges
  • neue Ausstellung in der Grieshaber-Halle ab Sommer/Herbst
  • Begleitprogramme für Ausstellungen sind angedacht
  • Gewinnung neuer Mitglieder
  • Fortführung der Bepflanzung mit Frühlingsblühern und Sitzgelegenheiten im Krüger Park
  • Nutzung Pavillon Flurstück 100
  • Abendspaziergänge entlang des Kunst- und Sinnespfads und HAP Grieshaber Rundwegs
  • Ausfahrt ins Wasserschloss Glatt im Mai in Verbindung mit der VHS

Susanne Dohm-Sauter auf dem e Punkt

Die Reutlinger Künstlerin Susanne Dohm-Sauter stellte von Ende März 2017 bis Ende Juni 2017 die Skulptur „Endlos“ vor dem Eninger Rathaus aus. Zusätzlich zeigte auch Susanne Dohm-Sauter im KunstRaum in der Eugenstraße aktuelle Arbeiten.

Susanne Dohm-Sauter lebt in Reutlingen und arbeitet als freischaffende Künstlerin und Dozentin. Ihre Skulptur „Endlos“ basiert auf grell-bunten Plastiktüten als Ausgangsmaterial. Die Tüten werden zweckentfremdet und finden ein neues Dasein in der ästhetischen Form. Das Objekt soll nicht im politischen Sinne anklagen, sondern viel mehr den Betrachter dazu anregen sich mit dem eigenen Konsumverhalten auseinander zu setzen.

Bei der Einweihung der Skulptur "Endlos"

Grieshaber-Ausstellung 2016/17

"HAP Grieshaber und die Schwäbische Alb"

Der Förderverein Eninger Kunstwege e.V. hat aus Beständen der Gemeinde Eningen eine ständige Ausstellung eingerichtet, die von August 2016 bis Mai 2017 in der HAP-Grieshaber-Halle die Sonderschau zum Thema Schwäbische Alb zeigte.

Es waren neben Holzschnitten aus verschiedenen Epochen wie z.B. der Zyklus „The Swabian Alb“ und spätere Holzschnitte mit Albthemen, auch Leihgaben von privaten Sammlern und der Familie Grieshaber (Urkunden und persönliche Gegenstände) zu sehen.

Eine Rarität auf der Empore bilden mehrere Entwürfe für Friestafeln, die Grundlage für den Grieshaber Fries in der Halle waren. Auch der Bühnenzwischenvorhang aus dem Ballett „Feuervogel“ ist als Leihgabe des Nationaltheaters Mannheim zu bewundern.

Nur für kurze Zeit waren ausgestellt:

- Bemaltes Nachtkästchen von Riccarda Gregor-Grieshaber

- „Der Gartenwächter“, eine Glasstele der Stieftochter von HAP Grieshaber Nani Croze, die in Nairobi/Kenia lebt. Sie ist dort eine sehr bekannte Glaskünstlerin.

- wertvolle Kunstbücher aus dem Schaffen von HAP Grieshaber (Malbriefe)

- Webmuster für das Kanzelparament „Himmelsleiter“ in der Friedhofhalle Eningen. Gefertigt wurde es nach einem Entwurf von HAP Grieshaber durch das Atelier für Bildweberei Getrud Bernhardt in Reutlingen im Jahr 1972.  Renate  Reihle-Modschiedler, damals Praktikantin beim Atelier Bernhardt bewahrte die Versuchs- und Farbmuster auf, die übrigens aus Kunststoff bestehen. Sie war am 4.12.2016 in der Ausstellung anwesend und informierte über die Herstellungstechnik und die diversen Farbmuster.


Susanne Immer auf dem e Punkt

Die international bekannte Reutlinger Künstlerin Susanne Immer stellte von Oktober 2016 bis März 2017 auf dem e Punkt vor dem Eninger Rathaus ihre neueste Skulptur „Aufschwung“ aus. Der e Punkt ist eine Station des Kunst- und Sinnespfades in Eningen. Gleichzeitig zeigte sie im „kunstRaum“, eine weitere Station des Kunst- und Sinnespfades, in der Eugenstraße 5 (Gesundhaus) neue bildnerische Arbeiten.

Es war die vierte Ausstellung auf Zeit, die vom Förderverein Eninger Kunstwege an diesen Plätzen seit 2015 veranstaltet und von Friedrich Palmer betreut und gemeinsam mit MarEl Schaefer organisiert wird.

Am Dienstag, den 25. Oktober 2016 erläuterte die Künstlerin vor einem Kreis von Interessenten ihr Werk. Für sie ist die Darstellung von Raum, Zeit und Energie das Thema, das sie in ihren Kunstwerken umsetzt. Dabei ist die Spiralform ein wiederkehrendes Merkmal der Künstlerin. Hier auch als eine in der stetigen  Aufwärts- oder Abwärtsbewegung auftauchende Wiederholung oder Kehrtwende, die sich dann letztlich in die Unbegrenztheit bewegt. Da für sie typische leuchtende Rot der starken und wechselhaften Bewegungen wird zum positiven Energieträger.

Susanne Immer und Bürgermeister Alexander Schweizer vor dem "Aufschwung"